Fußball-Verbandsliga: Lok gewinnt Testspiel / Sonntag kommt Haldensleben / Werner geht

Generalprobe gelingt – 6:1

Doppeltorschütze: Benedikt Nellesen traf am Mittwochabend im Testspiel gegen den TuS Wahrburg für Lok Stendal und will auch am Sonntag gegen Haldensleben erfolgreich sein. Foto: Archiv/pm

Stendal. Mittwochabend hatte Sven Körner noch einmal gesehen, wer in die Mannschaft drängt. Beim 6:1-Testspielsieg des Fußball-Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal beim Kreisoberligisten TuS Wahrburg durften sich auch Ersatzspieler zeigen.

Am Sonntag bis 14 Uhr muss Trainer Körner seine Mannen gegen den Haldensleber SC aufstellen. Wer auch immer auf dem Platz steht: Er sollte Geduld haben.

Das fordert Körner. „Wir müssen geduldig sein“, erklärt der Coach vor dem Spiel gegen den amtierenden Verbandsliga-Meister, der nicht aufsteigen wollte. Personell stehen die Haldensleber nun anders dar als in der Vorsaison, auf jeden Fall aber „defensiv kompakt“, wie Körner in der Vorwoche bei der 1:2-Heimniederlage des HSC gegen Edelweiß Arnstedt beobachtete. Deshalb ist Geduld seines Teams gefragt, dass wohl „viel Ballbesitz“ haben wird. Die sich ergebenden Chancen sollen verwertet werden. Klar. Nicht ganz, denn Körner will, dass seine Kicker „effektiver“ vor dem Tor werden.

Im Training unter der Woche ging es neben der Arbeit an der Physis auch um „Automatismen nach vorne“.

Im Testspiel beim TuS Wahrburg präsentierten sich die Stendaler in der ersten Halbzeit sehr ordentlich und schossen einen 6:0-Vorsprung heraus. Die Treffer erzielten Benedikt Nellesen (2), Hari Karaterziyan, Niclas Buschke, Marius Weihrauch und Nils Breda. „Wir haben den Ball gut laufen lassen. Das war sehr ansprechend“, zog Körner eine positive Bilanz der ersten 45 Spielminuten und ließ nicht unerwähnt, dass es für den 1. FC Lok wichtig war, sich „regional präsentiert“ zu haben und dies auch in Zukunft wieder öfter tun will.

Nach der Pause war der Verbandsligist dann nicht mehr torhungrig, was Körner mit vielen personellen Veränderungen erklärte: „Wir haben viel gewechselt und auch einigen A-Jugendspielern eine Chance geggeben, sich zu zeigen“, erklärte Loks Coach. Dabei ist dem Trainer besonders Steven Kroschel positiv aufgefallen. Für das Punktspiel gegen Haldenleben ist er aber wohl noch keine Option. Das gilt auch für Ersatztorhüter Martin Werner. Der war erst im Sommer von Preußen Magdeburg nach Stendal gewechselt, meldete sich nun aber aus persönlichen Gründen wieder ab. Als Torhüter stehen dem 1. FC Lok neben der etatmäßigen Nummer eins André Ronneburg also nur noch John Ziesmann und Martin Hermenau zur Verfügung.

Ebenfalls fehlen wird am Sonntag Lukas Breda (krank), während es bei Vincent Kühn (Trainingsrückstand) und Junior Mvele (angeschlagen) wohl höchstens zu Kurzeinsätzen reichen wird.

Von Benjamin Post und Michael Jacobs

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