FUSSBALL 3. LIGA

FCM unterliegt Kaiserslautern

Die Szene zum 0:1. Kaiserslautern Andre Hainault steigt beim Kopfball am höchsten und netzt ein.
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Die Szene zum 0:1. Kaiserslautern Andre Hainault steigt beim Kopfball am höchsten und netzt ein.

Magdeburg - Das war der Nachmittag der vergebenen Chancen. Nicht einmal vom Elfmeterpunkt gelang dem 1. FC Magdeburg am Sonnabendnachmittag im ersten Drittliga-Spiel nach der Corona-Pause ein Treffer. Vor gespenstisch ruhiger Kulisse in der MDCC-Arena unterlag der FCM dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:1.

Trainer Claus-Dieter Wollitz setzte auf eine 4-4-2-Grundformation mit Christian Beck und Sören Bertram in der Doppelspitze. Doch die blieb in der Anfangsphase der ersten Halbzeit harmlos. Stattdessen drückten die Gäste der Partie früh ihren Stempel auf. Dabei übernahmen zwei Ex-Magdeburger die Regie. Nach Ecke von Florian Pick in der fünften Minute stieg Andre Hainault zum Kopfball hoch und sorgte für das frühe 0:1. Der FCM wirkte aber nur kurz geschockt und übernahm in der Folge das Kommando. Doch wie schon vor dem Corona-Lockdown ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Zweimal hätte Beck per Kopfball ausgleichen können. Doch Lennart Grill im Tor der Lauterer lenkte die Kugel jeweils über die Latte (11./12. Minute). Eine weitere Möglichkeit verpasste Bertram nach schönem Zuspiel von Marcel Costly (22.). Acht Minuten später landete ein Kopfball von Tarek Chahed nur an der Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff war es erneut Kapitän Beck, der nach einem Freistoß von Mario Kvesic per Kopfball seinen Meister im Gäste-Keeper fand. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel gehörte auch den Platzherren. In der 49. Minute war der Ball fast hinter der Linie. Nach einer Ecke parierte Grill einen Kvesic-Schuss. Der Abpraller landete auf dem Fuß von Chahed, doch Dominik Schad klärte auf der Linie. Eine Millimeter-Entscheidung. Dem FCM gelang es einfach nicht, aus seinen Chancen Kapital zu schlagen. Trotz eines Standardsituationen-Plus'. Die Roten Teufel blieben harmlos, beschränkten sich darauf, ihre Führung zu verteidigen.

In der 69. Minute keimte Hoffnung auf, nachdem Beck im Strafraum gefoult wurde. Schiedsrichter Manuel Gräfe zeigte auf den Punkt. Jürgen Gjasula, in dieser Saison mit makelloser Elfmeter-Bilanz, schnappte sich die Kugel. Doch Grill ahnte die richtige Ecke und wehrte den zu harmlosen Schuss ab. 

Zwei Minuten vor dem Ende hatte der FCM dann Glück, dass Kaiserslautern eine Großchance vergab. So blieb es beim 0:1. Eine bittere Niederlage, die aufgrund der Chancenverteilung nicht hätte sein müssen. Doch das alte Manko konnte auch in der Corona-Pause nicht abgeschüttelt werden.

Tor: 0:1 Andre Hainault (5).

1. FC Magdeburg: Behrens - Chahed (81. Roczen), Müller, Gjasula, Perthel - Laprevotte (65. Steininger), Preißinger (81. Osei Kwadwo) - Kvesic (65. Jacobsen), Costly (54. Möschl) - Bertram, Beck.

1. FC Kaiserslautern:  Grill - Schad (87. Fechner), Kraus, Hainault, Hercher - Sickinger, Bachmann, Ciftci (87. Starke), Bachmann - Kühlwetter, Thiele (62. Röser), Pick (77. Zuck).

Mehr zur Partie lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

Von Sabine Lindenau

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