FUSSBALL – LANDESKLASSE SV Liesten erwartet Tangermünde zum Topspiel

Mit Geduld und Effektivität

Reist mit viel Rückenwind zum SV Liesten: Pascal Lemke (am Ball). Der Neuzugang des FSV Saxonia Tangermünde fährt nach dem 10:0 über Lok Jerichow in der Vorwoche zum Landesklasse-Topspiel in die Westaltmark.
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Reist mit viel Rückenwind zum SV Liesten: Pascal Lemke (am Ball). Der Neuzugang des FSV Saxonia Tangermünde fährt nach dem 10:0 über Lok Jerichow in der Vorwoche zum Landesklasse-Topspiel in die Westaltmark.

Liesten/Tangermünde – Drei Spieltage hat es gedauert, ehe die Fußball-Landesklasse vor ihrem ersten Topspiel der neuen Saison steht. Am morgigen Sonnabend ab 15 Uhr empfängt der SV Liesten den FSV Saxonia Tangermünde zum Duell zweier ganz heißer Titelanwärter.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn wir treffen auf ein Top-Team der Landesklasse“, ist sich Liestens Trainer Michael Piotrowski sicher und erwartet eine spannende Auseinandersetzung.

„Beide Mannschaften haben sich in der Vergangenheit immer enge Spiele geliefert. Saxonia ist gut organisiert, steht defensiv stabil und hat zudem ordentlichen Zug zum Tor“, so Piotrowski mit Blick auf den morgigen Kontrahenten. Um am Ende jubeln zu können, werden laut dem SVL-Coach „Kleinigkeiten“ entscheiden

„Ich denke, wir brauchen Geduld und die nötige Effektivität. Vor dem gegnerischen Tor müssen wir einfach kaltschnäuziger agieren und die sich bietenden Chancen nutzen. Auf der anderen Seite dürfen wir uns hinten nicht wieder individuelle Fehler leisten“, hat sich Piotrowski einen Matchplan zurechtgelegt. Am Ende sollen natürlich die drei Punkte in Liesten bleiben. „Eine andere Zielstellung gibt es für uns nicht, egal in welchem Spiel“, unterstreicht der Liestener Trainer. Personell muss Piotrowski auf Steffen Mangrapp, Florian Mönke und Steffen Schmidt verzichten.

Für die Saxonen kehrt nach dem lockeren 10:0-Scheibenschießen vor Wochenfrist bei Aufsteiger Lok Jerichow morgen wieder Landesklassen-Alltag ein. „Jedem ist klar, dass uns in Liesten ein ganz anderes Spiel erwartet“, sagt FSV-Trainer Steffen Lenz, der sich aus dem wenig aussagekräftigen Kantersieg beim Neuling aus Jerichow aber immerhin ein wenig Rückenwind verspricht.

„So ein Ergebnis gibt natürlich immer Selbstvertrauen“. Und das wird es auch benötigen, denn im Liestener Waldstadion müssen die Kaiserstädter ihr Maximum abrufen. „Da treffen zwei taktisch gut geschulte Mannschaften aufeinander, die bemüht sind, die Dinge spielerisch zu lösen. Es wird sicherlich sehr eng werden“, mutmaßt Lenz, der wie üblich erst mal eine stabile Defensive zur obersten Zielsetzung ausruft. „Es geht darum, die Offensivkraft des Gegners einzudämmen und dann selbst zu guten Szenen zu kommen.“ Personell kann Steffen Lenz auf die gesamte Qualität seines Kaders zurückgreifen. Einzig Jannis Kämpfer fehlt der Saxonia aus Tangermünde nach seinem Platzverweis aus dem Spiel beim SV Medizin Uchtspringe noch für zwei weitere Begegnungen.

VON TOBIAS HAACK UND TOBIAS WEBER

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