Fußball auf Landesebene

Saxonia Tangermünde will zeitnah über Aufstieg entscheiden

Steffen Lenz, Trainer des FSV Saxonia Tangermünde, steht am Spielfeldrand.
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Für Trainer Steffen Lenz und Saxonia Tangermünde steht eine wichtige Entscheidung bevor.
  • Sabine Lindenau
    VonSabine Lindenau
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Altmark – Die Entscheidung des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) zum Saisonabbruch inklusive der Auf- und Abstiegslösungen wurde auch im Gebiet des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) sehnsüchtig erwartet. Denn: Aufsteiger in den Landesspielklassen gibt es nur, wenn der NOFV einen Aufsteiger aus der Verbandsliga vom FSA zulässt. Und das tut er. 

Der FC Einheit Wernigerode, Tabellenführer der Verbandsliga, auch nach der Quotientenregel, die Anwendung findet, kann in der neuen Saison in der Oberliga auflaufen. Und dort auch auf den 1. FC Lok Stendal treffen, der als Vorletzter der Tabelle die Klasse gehalten hat (wir berichteten).

Auswirkungen hat die Entscheidung auch auf zwei Mannschaften auf Landesebene in der östlichen Altmark. Der FSV Saxonia Tangermünde, Spitzenreiter der Landesliga Nord, sowie der TuS Wahrburg, Tabellenführer in der Landesklasse, haben nun die Gewissheit, aufsteigen zu können. Die Option wurde ihnen bereits mit dem FSA-Beschluss Mitte März eingeräumt. Allerdings hieß es seit diesem Zeitpunkt, auf die Entscheidung des NOFV zu warten. Ob sie von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch machen, können sich beide Mannschaften noch überlegen. Bis zum 31. Mai müssen sie den FSA darüber informiert haben. Noch wägen sie allerdings ab.

„Wir alle inklusive Vorstand haben uns Gedanken gemacht“, sagt Tangermündes Trainer Steffen Lenz. „Wir werden uns in dieser Woche zusammensetzen und das Thema noch einmal besprechen und dann für uns die hoffentlich richtige Entscheidung treffen, was wir machen. Das steht noch nicht final fest.“ Die Spieler wurden auch mit ins Boot geholt. Sie müssen es ja auch mit tragen, egal, ob es für sie den direkten Durchmarsch in die Verbandsliga gibt oder sie ein weiteres Jahr in der Landesliga aktiv sein werden. „Wir haben uns auch schon von Spielern Meinungen eingeholt. Das fließt auch mit in die Entscheidung ein.“ In Tangermünde wird das Warten wahrscheinlich bald vorbei sein. „Ich denke, dass wir zum Ende der Woche etwas sagen können“, ist Steffen Lenz zuversichtlich.

Beim TuS Wahrburg war der Anspruch von Saisonbeginn an, schnellstmöglich in die Landesliga aufzusteigen. Auch wenn die Spielzeit längst nicht vorbei war, bevor sie abgebrochen wurde, haben die Randstendaler mit ihrer weißen Weste doch bewiesen, dass sie ein würdiger Aufsteiger in die Landesliga wären. Aber auch hier ist noch kein finales Votum gefallen. Bis Ende Mai haben sie ja auch noch sechs Wochen, um abzuwägen.

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