Aufstieg scheint vorentschieden

Fussball – Kreisliga-Rückschau: TuS II und Staffelde mit besten Karten

Das Ziel ist greifbar: Marcus Kellmann (links) und Grün-Weiß Staffelde scheinen reif für die Kreisoberliga. Jonas Bree (rechts) und Saxonia II kämpfen gegen den Abstieg.
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Das Ziel ist greifbar: Marcus Kellmann (links) und Grün-Weiß Staffelde scheinen reif für die Kreisoberliga. Jonas Bree (rechts) und Saxonia II kämpfen gegen den Abstieg.
  • Tobias Haack
    vonTobias Haack
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Altmark – Die Mannschaften der Fußball-Kreisliga befinden sich in ihrer wohl verdienten Winterpause und nehmen erst im Laufe der nächsten Tage und Wochen die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde auf.

Zeit genug also, um noch mal auf ein bewegtes erstes Halbjahr zurückzuschauen.

Souveränes Duo an der Spitze

Dominiert wird das Klassement von einem Duo, das seit Jahren den Wunsch hegt, in die Kreisoberliga aufzusteigen, nun aber auch endlich reif dafür scheint. Sowohl dem TuS Wahrburg II als auch Grün-Weiß Staffelde gelangen zwölf Siege in 14 Spielen. Einzig die Tordifferenz macht momentan den Unterschied zwischen beiden Teams aus. Genauer gesagt, ein mickriges Törchen, das der TuS mehr erzielt hat.

Staffelde könnte dieses Detail im Zweifel egal sein. Der Vorsprung beider Teams auf die Nicht-Aufstiegsplätze beträgt komfortable sechs Zähler. Was soll da noch passieren?

Aufsteiger mischen die Liga auf

Die ärgsten Verfolger des Spitzenduos sind ausgerechnet zwei Mannschaften, die im Vorjahr noch in der Kreisklasse angesiedelt waren. Doch sowohl Preußen Dobberkau als auch Viktoria Uenglingen spielen als Aufsteiger eine ausgezeichnete Rolle in der neuen Liga. Der Weg zum Erfolg ist dabei durchaus unterschiedlich: Während die Preußen vor allem auf die Klasse ihrer höherklassig erfahrenen Routiniers bauen können, profitiert Uenglingen von seiner nachhaltigen Jugendarbeit.

Zum Ziel führen beide Wege. Ob nach der Winterpause noch ein Angriff auf die Aufstiegsränge folgt, bleibt abzuwarten.

Absteiger im Niemandsland

Im Vorfeld einer neuen Saison zählen im Normalfall die Absteiger aus einer höheren Klasse zum Feld der Favoriten. Nicht so in der Kreisliga 2018/19. Zwar mussten mit den Kickers Seehausen, dem VfB Elbe Uetz und dem ASV Weiß-Blau Stendal gleich drei Teams den bitteren Gang in die Kreisliga antreten, doch an eine sofortige Reparatur des Betriebsunfalls Abstieg ist in diesem Jahr noch nicht zu denken.

Stattdessen wurde an allen drei Standorten ein besonnener Neuaufbau eingeleitet. Die Bilanz ist im wahrsten Sinne des Wortes mittelmäßig. Sowohl Uetz (6.) als auch Seehausen (7.) und Stendal (9.) haben es sich vorerst im Mittelfeld der Tabelle bequem gemacht. Zumindest der VfB scheint in der Rückrunde aber noch aufholen zu können.

Unter ihrem neuen Trainer Klaus-Peter Witt blieben die Uetzer zuletzt in fünf Spielen am Stück ungeschlagen, wobei Wahrburg II (4:1) und Uenglingen (3:1) sogar besiegt werden konnten.

Reserve-Teams in Not

Der Abstiegskampf der Kreisliga wird in dieser Saison fast ausschließlich unter den zweiten Mannschaften ausgespielt. Von den letzten fünf Plätzen der Winter-Tabelle werden vier von Reserve-Teams besetzt. Vor allem für Rot-Weiß Arneburg II sieht es dabei nicht gut aus.

Die Elbestädter haben gerade einmal fünf Zähler gesammelt und müssen nach der Winterpause fünf Punkte Rückstand aufholen. Vor den Arneburgern liegen die Teams eng beieinander. Den Zehnten Rossau II und den Vorletzten Klein Schwechten trennen lediglich zwei Zähler.

VON TOBIAS HAACK

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