Fußball-Verbandsligist 1. FC Lok Stendal feilt an seiner Form – die AZ beantwortet wichtige Fragen

In fünf Sekunden pressen

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Mit hohem Tempo am Gegner vorbei: Lok um Mittelfeldmann Moritz Instenberg arbeiten derzeit daran, in Form zu kommen um das gewünschte Spiel durchzuziehen.

Stendal. Beim Fußball-Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal feilen sie gerade an den Grundlagen zur Saison. Seit zwei Wochen stehen die Stendaler im Training auf die Spielzeit 2015/2016.

Die AZ beantwortet wichtige Fragen zum bisherigen Verlauf der Vorbereitung und den Vorhaben von Lok-Trainer Sven Körner mit seiner Mannschaft.

Wie ist der neue, alte Kader des 1. FC Lok nach derzeitigem Stand in Form?

Nach zwei Wochen Training mit elf Einheiten und drei Wettkampfen ist das Team freilich noch nicht fit für die am 15. August startende Runde. „Wir müssen uns noch im physischen Bereich verbessern“, so Körner. Ein Lob haben sich seine Schützlinge aber schon verdient. „Die Jungs ziehen super mit“, merkt der Coach an. Im Trainingslager am Wochenende in Arendsee mit vier Einheiten von Freitag bis Sonntag werden weitere Grundlagen geschaffen.

Was läuft schon gut – und was noch nicht?

Von einem Element in der reichhaltigen Fußball-Werkzeugkiste ist Körner angetan. Der Übungsleiter: „Das Spiel in die Tiefe ist gut.“ Nach dem Stand der Dinge haben seine Kicker jedoch noch in vielen anderen Elementen Steigerungspotenzial. „Wir können uns noch in vielen Sachen verbessern“, findet Körner. Als da wären: Chancenverwertung, Überzahlspiel und Gegenpressing.

Wie will Lok zukünftig spielen?

Im Spiel gegen den Ball bevorzugt der Trainer ein 4-4-2-System, mit Ball sollen die Stendaler in einem 4-1-4-1-System auftreten. Wichtige Elemente darin sind ein „gutes Passpiel“ und „hohes Tempo“. Es gilt die Fünf-Sekunden-Regel: Bei Ballverlust haben die Spieler fünf Sekunden Zeit, ins Gegenpressing zu gehen. „Das ist die Philosophie, die wir vertreten“, erklärt Körner. Eine Wissenschaft soll das Lok-Spiel jedoch nicht werden. Der Coach: „Fußball ist so kompliziert, aber auch so einfach.“

Holt Lok noch neue Spieler?

Petrit Baliu, Kaasan Dezanaukhaz und Sidi – alle da und wieder weg. Die Probespieler, die bislang in Stendal vorspielten „haben nicht überzeugt“. Das ist der Punkt. „Es müssen Spieler sein, die besser sind, als die wir haben“, macht Körner klar. Wenn noch einer seine Visitenkarte abgibt gilt: „Sie müssen dann auch überzeugen.“

Von Benjamin Post

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