Corona-Pandemie

FSA und HVSA ziehen die Reißleine und setzen Spiele aus

Auf einer Bank eines geschlossenen Sportplatzes steht ein Trinkflaschenhalter.
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Corona legt den Amateursport wieder einmal lahm.
  • Tobias Haack
    VonTobias Haack
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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Zahlen haben Sachsen-Anhalts Landesverbände im Fußball (FSA) und Handball (HVSA) beschlossen, ihren Spielbetrieb vorerst auszusetzen.

Im Fußball verständigten sich Kreis- und Stadtverbände sowie Vorstand und Präsidium des FSA am Freitagmittag in einer Videokonferenz darauf, den Spielbetrieb in allen Klassen (Herren, Damen und Jugend) an diesem und am kommenden Wochenende auszusetzen. Grund dafür sei vor allem die Entwicklung der Hospitalisierungsrate in Sachsen-Anhalt. Der Fußball nehme damit seine Verantwortung in der Gesellschaft war, erklärte FSA-Präsident Holger Stahlknecht in einer Pressemitteilung.

Noch einen Schritt weiter geht der Handballverband HVSA. Er setzte den Spielbetrieb gleich bis zum 31. Dezember aus. Wie es ab dem 1. Januar 2022 weitergehen soll, wird in den nächsten Wochen beratschlagt. Neben den Inzidenz- und Hospitalisierungswerten begründete der Handballverband seine Entscheidung auch mit den Schwiergkeiten der Vereine, 2G oder 2G+-Regeln in der Praxis umzusetzen.

Noch nicht abgesagt ist nach aktuellem Stand das morgige Heimspiel des 1. FC Lok Stendal in der Fußball-Oberliga gegen Eintracht Mahlsdorf.

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