Mechau, Bismark und Möringen überstehen Vorrunde nicht

Frühes Aus für zwei Landesligisten

Martin Doerjer (links) kam mit Goldbeck in Gruppe A gerade so weiter, während Christian Wernecke mit Letzlingen ausschied.

tha Beetzendorf. Nur die wenigsten hatten damit gerechnet, doch auch beim XXII. Altmark Masters setzte wieder ein frühzeitiges Favoritensterben ein.

So mussten neben der Eintracht aus Mechau auch die Vorjahres-Halbfinalisten Bismark und Möringen schon nach der Vorrunde die Segel streichen.

Gruppe A

Das Turnier war erst wenige Sekunden alt, da brachte das Eröffnungsspiel die Halle schon zum Kochen. Lok Stendals Sven Körner und Konrad Javell begingen einen Wechselfehler, sodass Schiedsrichter Peter Plaue (TuS Wahrburg) Körner die Gelbe Karte zeigen musste. Den fälligen Freistoß verwandelte Letzlingens Christian Wernecke zum 1:0. Die Stendaler kamen jedoch zurück und feierten noch einen 4:1-Sieg. Auch in den folgenden Partien zeigte Lok nur wenig Schwächen und zog überlegen ins Viertelfinale ein. Dahinter entbrannte zwischen Uenglingen und Goldbeck, die beide ebenfalls Letzlingen schlugen, ein Kampf um den zweiten Platz. Dieser ging aufgrund der Tordifferenz an Uenglingen, aber auch die Goldbecker kamen als bester Gruppendritter weiter. Dabei hätten es die Blau-Gelben wesentlich leichter haben können, doch die Dobberkau-Jungs gaben gegen Viktoria eine 3:0-Führung noch aus der Hand und spielten nur remis.

Gruppe B

Aus der Gruppe B stach Masters-Neuling Havelwinkel Warnau positiv hervor. Die Männer von Trainer Heino Kühne spielten einen technisch guten Fußball und drängten sich aufgrund ihrer überlegenen Siege über die Landesligisten Potzehne (3:1) und Mechau (2:0) in die Rolle des Geheimfavoriten. Grün-Weiß Potzehne, wie in jedem Jahr enthusiastisch gefeiert, patzte nur gegen die Warnauer und siegte in den anderen beiden Gruppenspielen sicher. Eine kleine Überraschung gelang dem VfL Kalbe. Der Kreisligist hielt gegen „die Großen“ kämpferisch gut dagegen und wurde mit dem Viertelfinaleinzug als zweitbester Gruppendritter belohnt. Einen Sieg feierten die Kalbenser dabei gegen Eintracht Mechau (3:2) und auch gegen Warnau stand der VfL dicht vor dem Triumph, doch mit der Schluss-Sirene erzielte Jürgen Betker den 2:2-Ausgleich für den Landesklassisten. Einen Rekord gab es in dieser Gruppe auch, denn Schiedsrichter Marco Peters musste in der Partie zwischen Potzehne und Mechau gleich drei Zeitstrafen aussprechen.

Gruppe C

In die Gruppe C wurden mit dem Möringer SV, dem TuS Schwarz-Weiß Bismark, dem Kreveser SV und dem SV Medizin Uchtspringe gleich vier Mannschaften auf Augenhöhe gelost. Folglich entschieden Kleinigkeiten über das Weiterkommen. TuS Bismark hatte es im letzten Spiel selbst in der Hand, mit einem Sieg nach zuvor zwei Unentschieden das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. Gegen Möringen gab es allerdings eine 1:2-Niederlage. Für den MSV war das der einzige Sieg im Turnier, sodass auch für den zweiten Landesligisten dieser Gruppe frühzeitig Feierabend war. Schadlos hielt sich der Kreveser SV. Die Mannschaft von Trainer Holm Hansens war die stärkste in dieser Staffel und zeigte beim 4:1 über Uchtspringe ihr bestes Spiel. Die Mediziner verdarben sich mit diesem Ergebnis zwar das Torverhältnis, zogen aber dennoch mit vier Punkten in die nächste Runde ein.

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