Laufsport: 4. Crosslauf in den Frühling in Engersen / Kalbenser hat mit der anspruchsvollen Strecke keine Probleme

Frank Schauer in lockerem Lauf zum Sieg

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Als Favorit gestartet und dieser Rolle auch eindrucksvoll gerecht geworden: Frank Schauer kam über 9,9 Kilometer zu einem ungefährdeten Erfolg.

Engersen. Fast 200 Läuferinnen und Läufer, genauer gesagt 197, folgten am Sonnabend der Einladung des SV Engersen und gingen beim mittlerweile 4. Crosslauf in den Frühling an den Start.

Da auch das Wetter mitspielte, gingen die Teilnehmer bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein auf die Strecke. Apropos Strecke: Dass es das Profil wirklich in sich hat, hat sich mittlerweile in der Laufszene durchaus herumgesprochen. Die Organisatoren hatten auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight für die Teilnehmer parat. Und das direkt nach dem Start. Denn nur wenige Meter nach dem Startschuss ging es direkt einen steilen Anstieg hoch, so dass einige Läuferinnen und Läufer schon früh die Kraftreserven in Anspruch nehmen mussten.

Offensichtlich keine Probleme mit der enorm anspruchsvollen Strecke hatte der Kalbenser Frank Schauer, der für den Verein Elbdeichmarathon Tangermünde startet. Schauer ging favorisiert auf die lange Strecke und wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht. Der Deutsche Marathonmeister aus dem Jahr 2013 absolvierte die 9,9 Kilometer in lockeren 36:15 Minuten und verwies Heiko Januschewski vom VfL Kalbe, der über vier Minuten später im Ziel war, auf den zweiten Platz. Schnellste Frau auf dem langen Kanten war übrigens die Magdeburgerin Marisa Pfeifer (46:18 Minuten).

Zum Pechvogel des Tages avancierte indes Henning Januschewski vom VfL Kalbe. Über die 5,7 Kilometer sollte eine richtig gute Zeit herausspringen, so dass sich der Youngster nach dem Start auch direkt an die Laufschuhe von Schauer hängte. Doch da Januschewski ohne Startnummer unterwegs war, wurde der VfL-Läufer am Wendepunkt auf den falschen Weg geschickt, natürlich unabsichtlich. Dadurch musste Januschewski einen Umweg in Kauf nehmen. Totzdem holte sich der Nachwuchs-Athlet über 5,7 Kilometer in seiner Altersklasse U14 mit 27:18 Minuten den Sieg, wobei dennoch im Ziel einige Tränen kullerten.

Von Tobias Weber

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