Fußball – Oberliga: 1. FC Lok Stendal kassiert beim FC Carl Zeiss Jena II eine 2:4 (1:3)-Niederlage

Fehler werden eiskalt bestraft

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Vincent Kühn (links) und der 1. FC Lok Stendal mussten sich am Sonntag dem FC Carl Zeiss Jena II mit 2:4 geschlagen geben. Damit bleiben die Lok-Kicker auf dem Relegationsplatz hängen. 

Jena. Der 1. FC Lok Stendal bleibt in der Fußball-Oberliga weiter auf dem Relegationsplatz hängen. Am gestrigen Sonntag mussten die Ostaltmärker beim FC Carl Zeiss Jena II antreten und kassierten am Ende eine 2:4 (1:3)-Niederlage, die gleich doppelt schmerzt.

„Die Mannschaften, die vor uns platziert sind, haben alle verloren. Daher hätten wir mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können“, ärgerte sich Lok-Coach Sven Körner nach der gestrigen Partie. Auch weil für seine Mannschaft im Duell mit dem aktuellen Tabellendritten durchaus etwas drin war. „Wir haben in den ersten 25 Minuten zu viele Fehler gemacht und zu einfache Gegentore kassiert. Es hat der Zugriff gefehlt“, musste der Lok-Trainer feststellen. Die Stendaler gingen mit einer tiefen 5-4-1-Formation in diese Begegnung. „Nach dem 2:1 haben wir dann auf ein 4-4-2 umgestellt, wobei es dann auch besser funktionierte. Der Knackpunkt war aus meiner Sicht das 3:1 kurz vor der Pause“, analysierte Körner. Die Partie begann für Lok denkbar schlecht, denn bereits in der zehnten Minute kassierten die Stendaler den ersten Gegentreffer. Nur sieben Minuten später glich Niclas Buschke jedoch zum 1:1 aus. Nach der erneuten Führung der Gastgeber hätten die Stendaler durchaus antworten können, denn Max Salge und Christos Iereidis hatten den möglichen Ausgleich auf dem Fuß. Doch es sollte ganz anders kommen. Nach einem Ballverlust der Lok-Kicker schaltete Jena schnell um, wobei Florian Oloff kurz vor der Pause das 3:1 erzielte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel setzte es dann sogar den vierten Gegentreffer für den 1. FC Lok, gleichbedeutend mit der Entscheidung (58.). Dennoch blieben die Stendaler dran, wobei sich auch Chancen ergaben. Die wohl beste Gelegenheit vergab dabei Martin Gödecke, der knapp zehn Minuten vor dem Ende nur den Pfosten traf. Kurz vor Schluss war es dann Steven Schubert, der per Freistoß aus Lok-Sicht für den 2:4-Endstand sorgte.

„Am Ende ist diese Niederlage zwar bitter, geht aber schon in Ordnung. Dennoch haben wir uns offensiv gut präsentiert und können trotz der Niederlage etwas Positives mitnehmen“, so Körner abschließend.

• Torfolge: 0:1 Denis Jäpel (10.), 1:1 Niclas Buschke (17.), 2:1 André Schmidt (20./Strafstoß), 3:1 Florian Oloff (44.), 4:1 Jeffrey Wittlich (58.), 4:2 Steven Schubert (88.).

• 1. FC Lok Stendal: Kycek - Groß, Gebauer (59. Alergush), Buschke, Schubert, Kühn (73. Gödecke), Salge (36. Krüger), Schaarschmidt, Mahrhold, L. Breda, Iereidis.

Von Tobias Weber

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