27. Altmark Masters, Gruppe A: Konkurrenz sieht den Oberligisten Stendal vorn

Favorit: Lok! Wer sonst?

Clemens-Paul Berlin (rechts) und der SSV Gardelegen gehen in der Gruppe A an den Start. 

Beetzendorf. Am morgigen Sonnabend (11 Uhr) ist es endlich soweit, denn dann steigt in der Beetzendorfer Sporthalle die mittlerweile 27. Auflage des Altmark Masters der Altmark-Zeitung.

Im Vergleich zu den Vorjahren gehen in diesem Jahr nur zehn Mannschaften an den Start, die zunächst in zwei Vorrundengruppen die vier Halbfinalteilnehmer ermitteln. In der Gruppe A haben die Westaltmärker ein numerisches Übergewicht.

1. FC Lok Stendal

Das höchstklassige Team, der Oberligist 1. FC Lok Stendal, ist nach Meinung aller Trainer der Favorit auf den erneuten Gewinn des Masters. „Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden. Als Titelverteidiger sind wir natürlich der Favorit und wollen zeigen, dass wir auch gute Hallenspieler haben“, sagt Lok-Trainer Sven Körner, der sich in Beetzendorf von seinem Co-Trainer Martin Ritzmann vertreten lassen wird. Der Titelverteidiger wird mit einer recht jungen Mannschaft versuchen, den vierten Titel in Serie anzupeilen. Favorit sind die Eisenbahner allein deshalb, da sie mindestens drei Klassen höher spielen als die restlichen Mannschaften. Auch wenn das im Hallenfußball nur einer von mehreren Faktoren ist, die über Sieg und Niederlage entscheiden.

• vorläufiger Kader: Martin Hermenau - Benjamin Bubke, Lukas Breda, Franz Erdmann, Martin Gebauer, Vincent Lüppken, Fridolin Hamann, Johannes Mahrhold, Max Salge.

SSV Gardelegen

Mit Vorschusslorbeeren dürften die Männer des SSV Gardelegen an den Start gehen. In der laufenden Hallensaison präsentierten sich die SSV-Kicker nämlich in bestechender Form und gelten daher auch als Mitfavorit. „Wir sind momentan wirklich gut drauf. Doch in der Halle weiß man nie was passiert. Ich denke, die Tagesform wird eine große Rolle spielen“, so SSV-Trainer Norbert Scheinert im Vorfeld. Die Gardelegener gewannen den Hallensupercup des Kreisfachverbandes Altmark West und zeigten anschließend beim eigenen „Indoor Soccer Cup“ sowie bei einem Turnier des FC Stahl Brandenburg ebenfalls starken Hallenfußball. Dementsprechend motiviert gehen die Gardelegener auch die Vorrunde an. „Wir wollen schon das Halbfinale erreichen. Ich denke, dass das auch machbar ist. Mit Blick auf den Turniersieg, dürfte allerdings wohl kein Weg am 1. FC Lok Stendal vorbeiführen“, ist sich Scheinert sicher.

• vorläufiger Kader: Marc Mette, Thomas Eppinger - Xaver-Dan Haak, Martin Gille, Andy Stottmeister, Frank Fehse, Florian Scheinert, Clemens-Paul Berlin, Dominec Soeder, Simon Bache.

SV Liesten

„Das Halbfinale wollen wir schon erreichen, aber dafür muss schon viel klappen“, so Liestens Trainer Michael Piotrowski. Will seine Mannschaft dieses Ziel erreichen, müssen die SVL-Kicker mindestens eine von zwei favorisierten Mannschaften zwangsläufig hinter sich lassen. Im Vorfeld wurden nämlich von allen Trainern der 1. FC Lok Stendal und der SSV Gardelegen als heiße Titelkandidaten gehandelt. Und beide Teams spielen zusammen mit dem SVL in der Gruppe A.

• vorläufiger Kader: Dawid Sczcerbik, Lucas Bresch - Sebastian Kordus, Pawel Kijewski, Marcin Galkowski, René Mangrapp, Steven Beck, Stephan Benecke, Henning Schröder, Henning Glameyer.

Osterburger FC

Die junge Mannschaft aus Osterburg bekommt von Trainer Ronald Göthe keine gesonderte Marschroute mit auf den Weg. „Wir gehen das ganz entspannt an und nehmen es, wie es kommt“, so der Trainer der Osterburger. „Wir freuen uns über unsere Teilnahme und werden in jedem Spiel unser Bestes geben“, sagt Göthe, dessen Team im Gegensatz zu einigen anderen Mannschaften der Landesklasse vor der Winterpause ihre Spiele von der Witterung weitgehend unbeeinträchtigt auf ihrem Kunstrasenplatz austragen konnten.

• vorläufiger Kader: Lennart Müller - Leon Franz, Jakob Gernecke, Steffen Holtmann, Phillip Magerin, Marius Melms, Hendrik Rohmann, Dominic Thiedke, Robert Schmidt, Benjamin Wolligandt.

Eintr. Salzwedel II

Die Reserve des SV Eintracht Salzwedel geht als Außenseiter an den Start und dürfte in der Gruppe A nur geringe Chancen auf das Halbfinale haben. Allerdings kann Trainer Roman Dölle auf einen verstärkten Kader bauen. So wird beispielsweise Keeper Dennis Röhl, der vom Oberligisten 1. FC Lok Stendal zurück zum SVE wechselte, die Eintracht-Reserve unterstützen. Das ändert jedoch nichts an der Ausgangssituation. „Wir wollen in erster Linie eine gute Figur machen, müssen jedoch diszipliniert auftreten. Am Ende wird sich sicherlich der 1. FC Lok Stendal durchsetzen“, so Roman Dölle, Trainer der SVE-Reserve.

• vorläufiger Kader: Jannis Junker, Dennis Röhl - Ulrich Kremer, Hannes Buchmeyer, Florian Manthey, Mario Schulz, Steven Gerber, Finn Ole Niemeyer, Luca Nowak, Philipp Schernikau, Melvin Michael, Marten Rodigast.

Von Tobias Henke und Tobias Weber

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