Fußball-Kreisoberliga: Spitzenspiel beim SV Heide Jävenitz / Langenapel ist zu Gast

Erster echter Gradmesser

René Benecke und der SV Heide Jävenitz erwarten im Spitzenspiel der Kreisoberliga den SV Langen-apel zum Schlagabtausch. Foto: Weber

Jävenitz. Am sechsten Spieltag steht für den noch verlustpunktfreien Tabellenführer SV Heide Jävenitz der erste echte Gradmesser auf dem Programm. Auf eigenem Platz bekommen es die Heide-Kicker morgen mit dem SV Langenapel, der momentan auf dem dritten Platz liegt, zu tun.

Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr.

„Langenapel ist traditionell eine spielstarke Mannschaft mit einem sehr guten Trainer an der Spitze. Der SVL ist eine Mannschaft, die jedes Team schlagen kann. Über Jahre waren die Langenapeler immer vorne in der Tabelle zu finden, was für eine enorme Konstanz spricht“, lobte Heide-Coach Guido Euen die Arbeit von seinem Gegenüber, Ronny Müller. Allerdings gehen die Platzherren mit einem ganz klaren Ziel in diese Partie. „Gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft wollen und müssen wir natürlich drei Punkte holen“, gab der Jävenitzer Übungsleiter die klare Marschrichtung vor.

Aus personeller Sicht kann Euen dabei aus dem Vollen schöpfen und auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mit einem Heimerfolg in diesem Duell zweier Topteams könnte der SV Heide ein erstes echtes Achtungszeichen im Kampf um die Meisterschaft setzen und einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten.

„Ich freue mich auf dieses Spiel, obwohl ich weiß, dass es für uns ganz schwer werden wird“, war vom Langenapeler Trainer Ronny Müller im Vorfeld der Partie zu erfahren. Der erfahrene Übungsleiter sieht den morgigen Kontrahenten und Tabellenführer auch klar in der Favoritenrolle. „In dieser Saison ist es fast unmöglich, aus Jävenitz etwas mitzunehmen. Die Mannschaft wurde in der Sommerpause noch einmal punktuell verstärkt. Dennoch sehe ich uns nicht chancenlos, denn ich denke, dass Jävenitz vor uns Respekt hat“, schätzte Müller ein. Im morgigen Spitzenspiel muss der Langenapeler Übungsleiter allerdings seine Defenisve etwas umbauen. „Wir wollen aber auch in Jävenitz unser Spiel aufziehen, um so die Abwehr etwas zu entlasten“, hat der Trainer schon eine Lösung parat. „Auch wenn es sehr schwer wird, werden wir uns nicht verstecken“, war von Müller abschließend zu erfahren.

Somit dürften sich die Zuschauer am Sonntag auf einen packenden Schlagabtausch zweier spielstarker Mannschaften freuen.

Von Tobias Weber

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