Fußball – 2. Bundesliga: 1. FC Magdeburg trennt sich vom FC Ingolstadt 1:1

Der erste Heimpunkt

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Christian Beck bekommt die Faust von Ingolstadts Benedikt Gimber ins Gesicht. Im Strafraum. Der Schiedsrichter lässt weiterspielen. Der 1. FC Magdeburg musste sich am Ende mit einem Unentschieden zufrieden geben.

sli Magdeburg. Sie waren wieder die bessere Mannschaft, wie schon im DFB-Pokalspiel gegen Darmstadt. Dennoch haben sie sich nicht belohnt. Mit dem 1:1-Unentschieden am Sonnabendnachmittag gegen den FC Ingolstadt 04 waren sowohl Trainer als auch Spieler des 1. FC Magdeburg nicht zufrieden.

Erneut haderten sie mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.

Schon nach drei Minuten trafen die Magdeburger nach einem Freistoß das Tor. Während Dennis Erdmann und Björn Rother schon jubelten, kam der Pfiff. Grund: Abseits Beck. Doch der FCM machte weiter Druck. Mit hohem Tempo und durchaus auch spielerischen Ansätzen machten es die Blau-Weißen dem Favoriten aus Bayern extrem schwer, überhaupt ins Spiel zu kommen. In der 11. Minute landete ein Eckball des FCM direkt im Gästetor. Erneut der Pfiff. Auch Treffer zwei zählte nicht. Die knapp 19.000 Fans auf den Rängen quittierten die Entscheidungen des Unparteiischen mit Pfeifkonzerten, auch die FCM-Kicker konnten es nicht fassen.

Dennoch ließen sie sich nicht von ihrem Weg abbringen. In der 28. Minute belohnten sie sich mit einem Treffer. Der Schuss von Erdmann nach einem Freistoß von Nils Butzen zählte dann auch. Der Verteidiger sorgte nach seinem brachialen Schuss aus gut 16 Metern für einen Freudentaumel. Doch dieser hielt nicht an. Bei einem Freistoß drei Minuten vor der Pause kassierten die Magdeburger den Ausgleich. Auch wenn sie selbst drei Gegenspieler im Abseits gesehen haben, konnten sie an der Entscheidung nichts ändern. Die Emotionen in der hitzigen Partie kochten über. Als Björn Rother zu Boden ging, kam es zur Rudelbildung, bei dem der Mittelfeldspieler unter anderem hart in den Rücken gekniffen wurde.

Aufgebracht und frustriert gingen die Härtel-Schützlinge in die Kabine. In Hälfte zwei kamen die Ingolstädter besser in die Partie. Echte Chancen kreierten sie indes nicht. Auch auf Magdeburger Seite gab es keine richtig guten Gelegenheiten mehr, so dass es beim 1:1 blieb.

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Aufstellung

Fejzic – Handke, Erdmann, Müller (69. Schäfer), Butzen, Rother, Preißinger, Ignjovski, Türpitz, Beck (85. Berisha), Costly (79. Niemeyer)

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