Handball-Oberliga Männer: SV Oebisfelde erwartet HSG Freiberg / Personelle Sorgen

„Erst die Hausaufgaben machen“

Rechtsaußen Pascal Koitek trifft mit dem SV Oebisfelde in der Handball-Oberliga morgen in der heimischen Pickert-Sporthalle auf die HSG Freiberg. Foto: Staade

Oebisfelde. Erwartungsvoll sehen Spieler, Fans und Umfeld dem ersten Heimauftritt des neues Jahres des Tabellendritten SV Oebisfelde (21:7-Punkte) in der Handball-Oberliga der Männer entgegen. Morgen um 18.

30 Uhr ist die Sieben von Trainer Hendrik Tuschy in der Hans-Pickert-Halle Gastgeber für die HSG Freiberg, die nicht erneut zum Stolperstein werden soll.

Denn in der Hinrunde hat der SVO in Freiberg mit 24:26 verloren. „Wir haben zwar lange geführt, haben am Ende den möglichen Sieg aber noch aus der Hand gegeben“, erinnert sich Tuschy, für den die Freiberger zuletzt unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. „Diese Mannschaft verfügt über zahlreiche gute Einzelspieler, hat aber oft knapp verloren. Wir müssen höllisch aufpassen, das ist kein leichter Gegner.“

Dennoch gehen die Allerstädter aufgrund der Tabellensituation, Freiberg rangiert mit 13:15-Punkten derzeit auf Platz neun, als klarer Favorit in die Partie. „Zuhause müssen wir einfach gewinnen“, so Hendrik Tuschy, der hofft, dass seine Schützlinge an die starke Vorwochenleistung in Glauchau (35:33) anknüpfen können.

Personell gibt es bei den Oebisfeldern aber noch zwei Sorgenkinder. Alexander Vogel (hatte einen leichten Autounfall) und Michael Meichsner, der sich in Glauchau eine Oberschenkel-Prellung zugezogen hat, drohen auszufallen. Fehlen wird weiterhin der gesperrte Keeper Alexander Naumann. Ob neben Tobias Stefanie morgen noch ein zweiter Keeper zur Sicherheit im Aufgebot steht, ist offen.

Auch wenn Vogel und Meichsner ausfallen sollten, will der SVO mit einem Sieg den Platz in der Spitze festigen. „Wir wollen weiter um den Titel mitspielen“, glaubt Tuschy an einen Dreikampf mit der HG Köthen und dem HC Einheit Halle. Doch einen Gedanken an Köthen, dorthin reisen die Altmärker in zwei Wochen, verschwendet der Trainer noch nicht. „Wir müssen erst unsere Hausaufgaben gegen Freiberg machen, dann können wir mit breiter Brust nach Köthen fahren“, so Hendrik Tuschy.

Von Renee Sensenschmidt

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