1. Arendsee Open Water mit knapp 100 Teilnehmern

Erfolgversprechende Premiere

Das rennen über die Langdistanz wurde vom Strandbad Arendsee aus gestartet.
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Start frei für die Premierenveranstaltung: Als erstes wurde das Rennen über die Langdistanz (3,8 Kilometer) gestartet.
  • Tobias Weber
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Arendsee - Auf der einen Seite war es eine Premiere, auf der anderen Seite aber auch die Wiederaufnahme eines durchaus bekannten Arendseer Sportevents. Am Sonntag fand das 1. Arendsee Open Water statt. Dabei handelt es sich um einen reinen Schwimmwettkampf, wobei es sich speziell um das Freiwasserschwimmen handelt. Und mit dieser Premierenveranstaltung belebten die Organisatoren das traditionelle Arendseeschwimmen in gewisser Weise wieder.

„Insgesamt betrachtet, sind wir mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Unser Ziel war es, 100 Teilnehmer nach Arendsee zu locken und das haben wir auch fast geschafft“, zog Karsten Thiede von den ausrichtenden Triathlonfüchsen Osterburg im Nachgang ein positives Fazit. Insgesamt 98 Teilnehmer waren der Ausschreibung gefolgt und konnten dabei zwischen drei unterschiedlichen Distanzen wählen. Dass die Zielstellung am Ende erreicht wurde, hat natürlich auch einen entscheidenden Grund. „Wir haben im Vorfeld schon gezielt Werbung für diesen Wettkampf gemacht. Zum einen wollten wir gezielt Triathleten, aber auch Freiwasserschwimmer ansprechen und waren auf den entsprechenden Internet-Plattformen aktiv“, verriet Thiede und ergänzte: „Dabei wurde schnell deutlich, dass wirklich viele Sportlerinnen und Sportler mit dem damaligen Arendseeschwimmen durchaus etwas anfangen konnten.“

Der Grundgedanke ist, dass sowohl Freizeitsportler als auch ambitionierte Athleten gemeinsam einen Wettkampf absolvieren und Spaß haben.

Karsten Thiede (Triathlonfüchse Osterburg)

Die meisten Spezialisten tummelten sich auf den beiden längeren Distanzen. „Auf der anderen Seite war es uns aber auch wichtig, ein Event für Jedermann auf die Beine zu stellen, sodass wir auch eine kurze Strecke für Einsteiger ins Programm aufgenommen haben“, so Thiede weiter. „Der Grundgedanke des Wettkampfes ist, dass sowohl Freizeitsportler als auch ambitionierte Athleten gemeinsam einen Wettkampf bestreiten, wobei das Ergebnis am Ende nicht unbedingt die Hauptrolle spielt. Daher bekommt auch jeder Teilnehmer im Ziel seine Medaille als Anerkennung“, macht Karsten Thiede deutlich.

Start im Strandbad

Als erstes gingen die Schwimmerinnen und Schwimmer über die Langdistanz in das Wasser. Gestartet wurde dabei vom Strandbad aus, wobei für die Teilnehmer die doppelte Seequerung, also insgesamt 3,8 Kilometer, auf dem Programm stand. Den Sieg sicherte sich in dieser Konkurrenz Jonathan Brase (SC Seevetal), der die 3,8 Kilometer in 52:22 Minuten absolvierte. Erfreulich: Mit Erik Müller vom Hasselaner Triathlonclub landete der beste Altmärker auf Rang vier (56:57 Minuten). Ebenfalls vom Strandbad aus nahmen die Jedermannschwimmer ihr Rennen auf. Auf dieser Distanz waren 750 Meter zu absolvieren. Und auch hier ging der Gesamtsieg zum SC Seevetal, denn Benjamin Brase war nach nur 11:09 Minuten und deutlichem Vorsprung wieder im Ziel.

Start von der „Queen“

Die Teilnehmer, die sich für die einfache Seequerung entschieden, mussten 1,9 Kilometer zurücklegen. Der Start erfolgte dabei vom Raddampfer „Queen Arendsee“. Sven Höltke (TTV Voelkel) war auf dieser Distanz am schnellsten und bewältigte die 1,9 Kilometer in 30:55 Minuten. Mit Jean-Luc Bögner belegte übrigens ein Teilnehmer der gastgebenden Triathlonfüchse Osterburg den dritten Platz (31:36 Minuten).

Blick in die Zukunft

Der Anfang ist gemacht und die Triathlonfüchse blicken bereits in die Zukunft. „Wir werden diesen Wettkampf auf jeden Fall fortsetzen, wobei wir auch fest auf dem dritten Wochenende im August bleiben wollen. Eine gewisse Kontinuität mit Blick auf den Wettkampfkalender ist für die Sportler für die Saisonplanung einfach wichtig“, weiß Karsten Thiede. Zudem ließ sich Thiede mit Blick auf die kommenden Jahre auch schon ein wenig in die Karten schauen. „Wir haben das klare Ziel, dieses Event zu erweitern und weitere Sportarten zu integrieren. Außerdem wollen wir dann auch ein Kinderrennen anbieten, um auch den Nachwuchs für den Schwimmsport zu begeistern“, so Thiede abschließend. Der Erfolg der Premierenveranstaltung gibt den Organisatoren in jedem Fall Recht. Der Wettkampf mit den sich bietenden Möglichkeiten in Arendsee hat definitiv Potenzial und dürfte sich in den kommenden Jahren stetig wachsender Beliebtheit erfreuen.

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