Schwalbe Schwiesau setzt positiven Trend fort / 2:1-Sieg gegen den Meister

Erfolgsrezept: Hinten dicht stehen und schnell kontern

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Der SV Schwalbe Schwiesau um Spielertrainer Senol Isik (rechts) haben ihren Aufwärtstrend der letzten Jahre mit Rang drei weiter fortgesetzt.

Schwiesau. Platz 13, neun, vier und nun Rang drei – die Fußballer des SV Schwalbe Schwiesau haben ihren Aufwärtstrend in der Fußball-Kreisoberliga weiter fortgesetzt.

„Der Erfolg basiert auf unserem guten Zusammenhalt in der Mannschaft und der guten Vereinsarbeit“, lobt Spielertrainer Senol Isik, der gemeinsam mit Toni Müller die Geschicke der Männer-Mannschaft leitet, das gute Klima und Umfeld im Verein. Die Jahre, in denen es für die Schwalben nur um den Klassenerhalt ging, scheinen vorbei, die Schwiesauer bestimmen inzwischen das Niveau der Liga mit.

„Wir wollen unseren fünften Platz halten und die Teams der Spitzengruppe ein wenig ärgern“, hatte Senol Isik vor Beginn der Rückrunde angekündigt. In den Titelkampf konnten die Schwalben aufgrund ihrer Auswärtsschwäche in der Hinrunde (nur zwei Zähler) zwar nicht eingreifen, doch die eigenen Zielstellungen konnten die Schwiesauer sogar übererfüllen. „Wir haben auch Meister Langenapel besiegt“, erinnert sich Isik gerne an den 2:1-Heimsieg im Mai, als Martin Ahlemann mit seinen beiden Treffern für eine kleine Überraschung gesorgt hatte.

„Hinten dicht stehen, nach der Balleroberung schnell mit zwei, drei Ballkontakten das Mittelfeld überbrücken und mit Kontern für Gefahr sorgen“, ist nach den Worten des Spielertrainers die Erfolgstaktik der Schwalben. „Probleme haben wir aber immer noch, wenn wir auf tief stehende Gegner treffen und selbst das Spiel machen müssen. In dieser Richtung müssen wir uns verbessern“, hat Senol Isik aber auch eine Schwäche bei seiner Mannschaft ausgemacht.

Die heimstarken Schwiesauer, die auf eigenem Platz nur gegen Klötze (1:1) und Mechau (1:1) nicht gewannen, leiteten Ende März mit einem 3:0-Sieg in Kusey dann auch eine Trendwende in fremden Gefilden ein. Das war auch der Grund dafür, dass die Schwalben den in der Rückrunde schwächelnden Kuhfelder SV und den FC Jübar/Bornsen in der Tabelle noch überholen konnten.

Am vergangenen Wochenende haben die Schwalben die Vorbereitung auf die bereits am 4. August wieder beginnende Saison aufgenommen. Denn auch im Spieljahr 2018/19 will die Isik/Müller-Truppe im Vorderfeld der Kreisoberliga mitmischen. Eine erneut große mannschaftliche Geschlossenheit ist dafür die Grundvoraussetzung, zumal Robin Ehrecke (wechselte zu Heide Letzlingen) und Torjäger Fernando Göring, der seine Laufbahn beendet hat, nicht mehr zur Verfügung stehen. „Wir haben zwei sehr gute Spieler verloren. Das müssen wir als Team kompensieren“, blickt der Spielertrainer voraus.

Von Renee Sensenschmidt

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