Fussball: 1. FC Lok mit lockerem 4:0-Testsieg gegen Haldensleben

Erfolgreich warmgespielt

Simon Balliet (Zweiter von links) durfte im Test gegen Haldensleben die vollen 90 Minuten durchspielen. Marcel Werner (rechts) stieß später zum Team. Große Probleme mussten sie in der Defensive nicht lösen. Der HSC agierte zu harmlos.
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Simon Balliet (Zweiter von links) durfte im Test gegen Haldensleben die vollen 90 Minuten durchspielen. Marcel Werner (rechts) stieß später zum Team. Große Probleme mussten sie in der Defensive nicht lösen. Der HSC agierte zu harmlos.
  • Tobias Haack
    vonTobias Haack
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Stendal – Das konnte sich sehen lassen! Fußball-Oberligist 1. FC Lok Stendal hat am Sonnabend sein erstes Testspiel der laufenden Wintervorbereitung absolviert und dabei einen lockeren 4:0 (2:0)-Sieg gegen den Haldensleber SC eingefahren.

Der aktuelle Tabellensechste der Verbandsliga hielt nur eine knappe halbe Stunde gut mit, war dann aber nicht mehr als ein Spielball einer in allen Belangen überlegenen Stendaler Mannschaft.

Lok-Trainer Jörn Schulz, der jedem seiner anwesenden 18 Spieler ausreichend Spielzeit gönnte, bot Chris Wete Kiesse als einzige Spitze auf, verzichtete sonst aber auf die ganz großen personellen Überraschungen. Wer sich von den anwesenden knapp 80 Zuschauern auf Neuzugang Patrick Baudis gefreut hatte, wurde enttäuscht. Der 21-Jährige bekam wegen seines Umzugs kurzfristig frei. Auch Tim Seidel-Holland (Erkältung), Max Salge (angeschlagen), Nils Breda (Arbeit) und Vincent Kühn (privat verhindert) blieben dem Testspiel fern.

Vermisst wurde das Quintett allerdings nicht. Die Stendaler Mannschaft, die auf dem Platz stand, wusste sowohl spielerisch als auch läuferisch zu überzeugen. „Die Jungs haben die Abläufe, die wir im Ballbesitz durchführen wollten, sehr gut umgesetzt. Haldensleben war ja auch kein ganz schlechter Gegner“, freute sich Schulz über „einen guten ersten Schritt.“

Die Stendaler begannen zwar etwas nervös, setzten aber schon früh den ersten Wirkungstreffer. Nach einer guten Spielverlagerung von Martin Gödecke auf Niclas Buschke gelangte das Leder etwas glücklich wieder zu Gödecke, der locker zum 1:0 versenkte (7.). Der HSC kam in dieser Phase noch zu zwei guten Chancen nach Standards (10., 18.), blieb aber vor allem defensiv anfällig. Nach einer Flanke von Martin Krüger patzte dann auch noch Keeper Florian Switala: Johannes Mahrhold köpfte zum 2:0 ein (26.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs drehte Lok dann noch einmal richtig auf, vergab aber drei Hochkaräter binnen kürzester Zeit.

Wie es vor dem gegnerischen Tor besser geht, zeigte Maurice Pascale Schmidt in Durchgang zwei. Mit einem Doppelpack (65., 76.) stellte der Youngster den verdienten Endstand her. Die Haldensleber hatten nur noch eine kläglich vergebene Großchance von Kapitän Tim Girke zu bieten (52.), bäumten sich ansonsten aber nicht gegen die deutliche Niederlage auf. So blieb es bei einem angenehmen Auftakt für Jörn Schulz und sein Team.

Tore: 1:0 Martin Gödecke (7.), 2:0 Johannes Mahrhold (25.), 3:0, 4:0 Maurice Pascale Schmidt (65., 76.).

1. FC Lok Stendal: Kycek (46. Giebichenstein) - S. Balliet, Schaarschmidt (55. Werner), Mahrhold (46. Hey), Groß (46. Gebauer) - Schubert (46. L. Breda) - Buschke, Gödecke (46. Schmidt), Instenberg (46. Erdmann), Krüger - Kiesse.

VON TOBIAS HAACK

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