Landesoberliga Damen/Damen 40: Einheit-Teams gewarnt

Der erbitterte Kampf um den Ligaverbleib

Doppelbelastung: Bärbel Grammig spielt mit den Damen 40 um den Klassenerhalt in der Tennis-Landesoberliga und peilt mit den Damen 50 in der Landesliga ein Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Foto: Buchholz

cbu Stendal. Die Tennis-Landesoberliga ist ein hartes Pflaster, deshalb gehen sowohl die Damen als auch die Damen 40 der SG Einheit Stendal mit ganz bescheidenen Zielen in die neue Spielzeit.

Damen

Um das Damen-Team der SG Einheit Stendal ist es alles andere als gut bestellt. „Der Klassenerhalt ist fast utopisch“, glaubt Stefanie Hundt, die in dieser Saison die unangefochtene Nummer eins des Teams ist. Bereits in der Vorsaison hätten die Einheit-Damen aus der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts absteigen müssen, durften aber drin bleiben, weil die eigene zweite Mannschaft den Staffelsieg in der Landesliga schaffte. Wie auch bei den Damen30 haben gleich eine Reihe von Spielerinnen die SG Einheit verlassen. Die entstandenen Lücken dürften kaum zu schließen sein. Aus der Not machen die Rolandstädterinnen aber eine Tugend und setzen vermehrt auf junge Talente aus den eigenen Reihen. Die beiden Nachwuchsspielerinnen Lea Klinke und Jessika Kreutzfeldt sollen vermehrt Einsatzzeiten bekommen und sich mit den besten Tennis-Damen des Landes zu messen. Inwieweit das zu (Achtungs-)Erfolgen reicht, ist allerdings noch nicht abzusehen.

Damen 40

Die Konkurrenz wird immer jünger, das wissen die Damen 40 der SG Einheit Stendal ganz genau. Dementsprechend bescheiden ist das Ziel: Klassenerhalt. „Wir versuchen wieder drin zu bleiben“, sagt Monika Hundt, die wie bei den Damen 50 auch hier an Nummer eins steht. Sie erinnert sich an den harten Kampf um den Ligaverbleib im vergangenen Jahr und prognostiziert auch für 2013 ein Ringen um den Verbleib in der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts. Der Schnelligkeit der nachrückenden Spielerinnen wollen die Einheit-Damen ihre geballte Erfahrung entgegensetzen. „Wir versuchen das zumindest“, betont Hundt. Beim Kampf um den Klassenerhalt könnte den Stendalerinnen in die Karten spielen, dass Aufsteiger Hettstedter TC kurz vor dem Saisonstart bereits zurückgezogen hat.

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