Handball – Verbandsliga: Osterburg gegen Tabellenneunten

HSG empfängt aufstrebende Güsener

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Ausrutscher verboten: Der Tabellenführer Osterburg (M. Stefan Prax) erwartet heute den Güsener HC, der sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in der LIga wieder stabilisiert hat.

mth Osterburg. Wenn alles so läuft, wie erwartet, müsste es auf einen Sieg für den Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga hinauslaufen. Doch der Trainer der HSG Osterburg, Uwe Knust, mahnt zur Vorsicht.

Denn das Heimspiel der Osterburger gegen den Güsener HC (heute, 17 Uhr) wird alles andere als ein Selbstläufer.

„Güsen ist immer für eine Überraschung gut“, führt Knust aus. Zwar seien die Güsener schlecht in die Spielzeit gestartet, doch mittlerweile haben sie sich stabilisiert und aus dem Tabellenkeller befreit. Der 36:31-Auswärtssieg im ersten Spiel des Jahres beim Tabellenfünften, Eintracht Gommern, untermauert die Trendwende und das Potenzial, das im GSC schlummert.

Aber: Osterburg ist ja nicht umsonst Tabellenführer. Alles andere als ein Sieg wäre schon eine Überraschung. Doch es braucht eine konzentrierte Vorstellung aller Akteure. Knust setzt dabei auf die flinken Beine seiner Schützlinge: „Wir müssen über die Schnelligkeit kommen.“

Die erste und zweite Welle sollen konsequent im hohen Tempo gestartet werden, ohne dabei hektisch den Abschluss zu suchen. Knust fordert, dass sein Team nur klare Wurfchancen annimmt. Wenn es gelingt, diese Vorgaben in die Tat umzusetzen, „sollte es mit einem Sieg klappen“.

Einen Ausrutscher darf sich der Gastgeber auch nicht erlauben. Verfolger Glinde steht in Lauerstellung. Nur einen Punkt trennt die Eintracht von der HSG. Und mit dem Post SV Magdeburg II, Drittletzter der Liga, haben die Glinder eine deutliche leichtere Aufgabe vor der Brust als der Spitzenreiter.

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