XXVIII. Altmark Masters: Neuzugänge mit Licht und Schatten

Einige gute Ansätze

+
Zurück in der Heimat: Martin Gebauer (rechts) fügte sich beim 1. FC Lok wieder gut ein. 

Beetzendorf – Das Altmark Masters der Altmark Zeitung ist traditionell eines der ersten Highlights eines Fußball-Jahres.

Für Spieler, die erst im Winter den Verein gewechselt haben, ist das wichtigste Hallenturnier der Region zudem eine gern gesehene Bühne, um erstmals im neuen Trikot auf sich aufmerksam zu machen. Am vergangenen Sonnabend dribbelten wieder einige Neuzugänge bei den jeweiligen Klubs auf – mit durchwachsenem Erfolg.

Pascal Lemke (links am Ball) vom SV Medizin Uchtspringe war zum ersten Mal bei den Altmark-Masters mit dabei.

Der SV Medizin Uchtspringe brachte mit Torhüter Daniel Meinert und Feldspieler Pascal Lemke gleich zwei Neulinge auf die Platte. Richtig zu überzeugen wusste aber keiner von ihnen. Kein Wunder, denn die Uchtspringer, die in der Vergangenheit häufig für Furore in Beetzendorf gesorgt hatten, erwischten einen ganz schlechten Tag und schieden in der Vorrunde aus. Wesentlich besser lief es für den Möringer SV, der mit Scott Ziesmann und Kevin Beckmann ebenfalls zwei Neuzugänge ins kalte Wasser warf. Vor allem der junge Ziesmann, der in der Rückrunde als zentraler Mittelfeldmann vorgesehen ist, deutete sein Talent mehr als nur an. Mit drei Treffern war er bester Torschütze seines Teams und gefiel zudem mit guten Ideen und Spielwitz. „Er ist bei uns eine große Hoffnung für die Zukunft und ein nächster guter Schritt für unseren Kader“, schätzte MSV-Trainer Heino Kühne seinen Neuzugang nach dem Turnier ein.

Wie gut sich Rosario Schulze bei Saxonia Tangermünde entwickeln wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Der Angreifer kam von Germania Tangerhütte in die Kaiserstadt und deutete in Beetzendorf sein ganzes Spektrum an. Er forderte die Bälle, gefiel mit guter Technik, schoss ein Tor, kassierte aber auch eine unnötige Zeitstrafe. Ob er sich gegen Konkurrenten wie Lars Korte behaupten kann, wird die Rückrunde zeigen.

In Bismark und beim 1. FC Lok Stendal wissen sie hingegen bereits, was sie an ihren Neuzugängen haben. Schließlich handelt es sich um Rückkehrer. Michael Fichte und Martin Gebauer spielten beim Masters in Beetzendorf bereits, als ob sie nie weg gewesen wären.

Von Tobias Haack

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare