FUSSBALL – OBERLIGA: Lok erwartet in Greifswald ein Top-Gegner mit Rekordkulisse

„Eine super interessante Aufgabe“

Neue Erfahrung: Sebastian Hey (rechts) und der 1. FC Lok stehen vor einem Auswärtsspiel mit ungewohnt vielen Zuschauern.
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Neue Erfahrung: Sebastian Hey (rechts) und der 1. FC Lok stehen vor einem Auswärtsspiel mit ungewohnt vielen Zuschauern.

Greifswald/Stendal – Der 1. FC Lok Stendal ist ordentliche Zuschauerkulissen gewohnt. Im heimischen „Hölzchen“ kommen die Altmärker in der laufenden Oberliga-Saison auf einen Schnitt von knapp 350 Besuchern. Im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld fanden im Sommer gar 3.000 Zuschauer den Weg in die Stendaler Fußball-Arena.

Doch was morgen auf Trainer Jörn Schulz und seine Mannschaft wartet, ist absolutes Neuland. Zu seinem ersten Heimspiel des Jahres rechnet der Greifswalder FC gegen den 1. FC Lok mit 750 Zuschauern. Ab 14.30 Uhr wird Abstiegskandidat Stendal also nicht nur gegen eine Top-Mannschaft der Liga spielen, sondern auch gegen ein gut gefülltes Stadion. „Das wird natürlich ein absolutes Highlight und eine super interessante Aufgabe für uns“, hält Lok-Coach Schulz mit seiner Vorfreude nicht hinter dem Berg.

Nach dem wichtigen 1:0-Erfolg der Vorwoche hat Lok im Abstiegskampf wieder alle Chancen und verspürt beim Tabellendritten in Greifswald nicht den ganz großen Druck. „Zum Glück“, findet nicht nur der Trainer.

Denn abgesehen von der stimmungsvollen Kulisse im Greifswalder Volksstadion ist auch die rein sportliche Aufgabe ein mächtiges Kaliber. Der GFC, trainiert von Toni Kroos’ Vater Roland, mischt als Aufsteiger die Oberliga auf, hat als Dritter noch Chancen auf die Meisterschaft und mit Frank Rohde einen absoluten Top-Torjäger (15 Treffer) in seinen Reihen. „Da kommt eine unheimliche Wucht auf uns zu. Ich denke schon, dass wir uns da voll auf die Defensive fokussieren müssen“, prophezeit Schulz. Doch gerade im Toreverhindern zählten die Stendaler in der Hinserie zum Schlechtesten der Liga. Jörn Schulz hat diese Baustelle im Winter in Angriff genommen und blickt nun der Nagelprobe seiner Arbeit entgegen. „Ich bin selbst gespannt, wie meine Mannschaft das macht“, sagt er im Vorfeld.

Nach der ordentlichen Vorstellung gegen Staaken ist Schulz allerdings zu kleinen Umbaumaßnahmen gezwungen. Marcel Werner fehlt mit einer Gelbsperre, für ihn kehrt voraussichtlich Tim Schaarschmidt nach überstandener Krankheit zurück. Auch Vincent Kühn und Maurice Pascale Schmidt sind wieder ernsthafte Kandidaten für die Startelf.

Mit Simon Balliet und Moritz Instenberg ist derweil auf absehbare Zeit nicht mehr zu rechnen. Bei Youngster Balliet hat sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigt. Spielmacher Instenberg war mit seinem Knie im MRT und wartet nun auf die Auswertung der Untersuchungen.

Voraussichtliche Aufstellung des 1. FC Lok: Kycek - Groß, Schaarschmidt, Mahrhold, Gebauer - Baudis - Buschke, Erdmann, Schubert, Krüger - Kühn. tha

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