Fußball – Landespokal, 2. Runde: SV Liesten erwartet Oberligist 1. FC Lok Stendal

„Eine schöne Abwechslung“

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Dawid Szczerbik (links), Torhüter des SV Liesten, freut sich auf das Landespokalspiel gegen den Oberligisten 1. FC Lok Stendal.

twe/pno Liesten. Der 1. FC Magdeburg ist aufgrund des Aufstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga nicht mehr im Landespokalwettbewerb aktiv. Damit fällt für die unterklassigen Mannschaften der attraktivste Gegner weg.

Somit rückt insbesondere für die altmärkischen Vertreter der 1. FC Lok Stendal als namhaftester Kontrahent in den Mittelpunkt. Der SV Liesten hatte bereits in der Vergangenheit das Vergnügen, gegen den 1. FC Magdeburg spielen zu dürfen. Und hat nun auch die Lok-Kicker zugelost bekommen. In der 2. Hauptrunde erwartet nämlich der westaltmärkische Landesklasse-Vertreter den Oberligisten aus Stendal. Der Anstoß erfolgt am Sonnabend im Liestener Waldstadion um 14 Uhr. Karten gibt es für 6 Euro (Stehplatz) beziehungsweise 8 Euro (Sitzplatz, begrenzte Anzahl) an der Tageskasse.

Auch wenn die Rollen in diesem Duell klar verteilt sind, freuen sich die Liestener auf dieses Spiel. „Es ist eine schöne Abwechslung zum Liga-Alltag, denn wir können ohne jeglichen Druck in die Partie gehen“, so SVL-Trainer Michael Piotrowski. Da es für die Westaltmärker in der Landesklasse aktuell nicht gerade optimal läuft, kommt vielleicht dieses Pokalspiel gerade recht. „Die Jungs sollen mal den Kopf freibekommen und mit Spaß an die Sache herangehen. Dennoch wollen wir natürlich ein vernünftiges Spiel machen und den Stendalern ordentlich Paroli bieten“, berichtet der Liestener Trainer im Vorfeld und ergänzt: „Wenn man gut spielt, kann man auch aus so einem Spiel etwas mitnehmen, egal wie es am Ende ausgeht.“

Aufseiten des 1. FC Lok Stendal dürfte es weniger irrelevant sein, wie die Pokal-Begegnung endet. Stendal ist Favorit. Ein Weiterkommen ist daher eingeplant. Zudem reist Lok mit einem wichtigen Erfolgserlebnis nach Liesten. Der jüngste 4:2-Erfolg gegen den BSC Brandenburg Süd gibt der Elf von Interimstrainer Daniel Fest weitere Stabilität. Ein erneuter Sieg kann der zuletzt gebeutelten Lok-Seele nur guttun. Nach dem Ausfall von Kapitän Philipp Groß (Schulterverletzung) dürfte Nils Breda wie schon zuletzt als Außenverteidiger von Beginn an ran.

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