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Ein rabenschwarzes Wochenende

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Von: Tobias Haack

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Rosario Schulze ärgert sich über eine vergebene Chance.
Rosario Schulze erlebte mit Lok einen Dämpfer. © Haack

Die drei altmärkischen Fußball-Verbandsligisten aus Stendal, Tangermünde und Gardelegen haben ein Wochenende zum Vergessen erlebt.

Der 1. FC Lok Stendal reiste mit der stolzen Serie von sechs Siegen in Folge zum Abstiegskandidaten MSC Preussen nach Magdeburg und verlor mit 0:1. Über 90 Minuten rannte der Favorit an, fand aber kaum Lücken. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, wurden vergeben. Die Preussen waren nicht so verschwenderisch unterwegs: Ihnen genügte ein Stendaler Ballverlust im Spielaufbau, um nach knapp einer halben Stunde zum Tor des Tages zu treffen. Danach verteidigten sie die Eisenbahner geschickt.

Ebenfalls ohne eigenen Treffer verlor auch der FSV Saxonia Tangermünde in Magdeburg. Jedoch hätte ein Tor allein auch nicht viel gerettet. Bei der U23 des 1. FC Magdeburg ging der Aufsteiger mit 0:7 (0:3) unter. „Wir haben die Tugenden, die uns auszeichnen, nicht auf den Platz gebracht“, war FSV-Trainer Steffen Lenz enttäuscht vom Auftritt seines Teams. Der Trost bleibt, das auch mit einer guten Tagesform wohl nur wenig möglich gewesen wäre. Lenz: „Die waren eine Nummer zu groß für uns.“

Einen komplett gebrauchten Tag erwischte der SSV 80 Gardelegen. Die Westaltmärker hatten den 1. FC Bitterfeld-Wolfen zu Gast und erlebten eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Während man selbst vergeblich versuchte, Druck aufzubauen und zu Chancen zu kommen, schlug der Kontrahent in den richtigen Momenten mit einer Eiseskälte zu. Das 0:3 am Ende war etwas zu hoch, verdient aber war die Niederlage allemal.

Alle Spielberichte, Trainerstimmen und Hintergründe zum Fußball vom Wochenende findet Ihr morgen im XXL-Sportteil Eurer Altmark-Zeitung.

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