Heimpartie des 1. FC Lok Stendal am Montag wird wohl abgesagt, eine Chance besteht aber noch

Eiersuchen statt Fußballspielen

Das waren noch Zeiten, als es beim Fußball Sonne und sattes Grün zu sehen gab. Martin Gebauer (links) muss wohl mit Lok Stendal am Ostermontag erneut pausieren.
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Das waren noch Zeiten, als es beim Fußball Sonne und sattes Grün zu sehen gab. Martin Gebauer (links) muss wohl mit Lok Stendal am Ostermontag erneut pausieren.

Stendal. Statt österlichem Grün dominiert im Stadion „Am Hölzchen“ immer noch das Weiß. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir am Montag spielen“, erklärte Trainer Thomas Schulze gestern gegenüber der AZ. Er meint das Nachholspiel seines 1.

FC Lok Stendal in der Fußball-Verbandsliga am Montag gegen den SV Edelweiß Arnstedt. Dass Schulze die Partie bereits sechs Tage vorher abschreibt, dafür hat er gute Gründe: „Auf dem Platz liegen 15 Zentimeter Schnee und auch auf den Zuschauertribünen sieht es nicht besser aus. Hinzu kommt, dass der Schnee sehr hart gefroren ist und bis zum Ostermontag aller Voraussicht nach auch nicht weg taut.

Eine Möglichkeit besteht aber noch, dass die Partie stattfinden kann. Da es ein Spiel aus der Hinrunde ist, könnte die Ansetzung gedreht, also in Arnstedt gespielt werden. Vorausgesetzt natürlich, die dortigen Platzverhältnisse sind in Ordnung und beide Teams stimmen dem Tausch zu. „Eigentlich dürfen Spiele der letzten beiden Spieltage terminlich und örtlich nicht geändert werden“, weiß Schulze. Doch der Marathon-Winter könnte dafür sorgen, dass die strikten Regeln ausnahmsweise mal gebrochen werden. Sollte der 1. FC Lok am Montag tatsächlich spielen, werden Vincent Kühn (Urlaub) und Benedikt Nellessen (fünfte gelbe Karte) nicht mitwirken können. Im Tor würde John Ziesmann stehen, da André Ronneburg aufgrund der Wetterverhältnisse immer noch nicht richtig trainieren konnte.

Apropos Training: Die Stendaler lassen möglichst keine Einheit ausfallen. „Um die Spannung hoch zu halten und im Rhythmus zu bleiben“, erklärt Schulze. Das sei natürlich schwer, aber eine andere Möglichkeit bleibe den ranghöchsten Kickern der Altmark eben nicht. Schulze legt derzeit den Schwerpunkt verstärkt auf teambildende Maßnahmen. Um die Spieler auf andere Gedanken zu bringen.

Ob gespielt werden wird oder nicht, muss noch entschieden werden. Fest steht bereits jetzt, dass das nächste Heimspiel der Lok-Elf gegen den 1. FC Magdeburg II um einen Tag vorverlegt wurde und nun für Sonnabend, 6. April, um 14 Uhr angesetzt ist. Darum bat die Polizei aus sicherheitstechnischen Gründen, wie es hieß.

Von Christian Buchholz

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