FUSSBALL – VERBANDSLIGA SSV-Coach Norbert Scheinert sehr zufrieden

Ehrgeizige Neuzugänge

Ein Youngster, der alles mitbringt: Fabian Beck (links) überzeugte bislang im Defensivverbund des SSV 80 Gardelegen.
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Ein Youngster, der alles mitbringt: Fabian Beck (links) überzeugte bislang im Defensivverbund des SSV 80 Gardelegen.

Gardelegen – Nachdem feststand, dass die Männer des SSV 80 Gardelegen nach dem coronabedingten Abbruch der zurückliegenden Saison 2019/2020 in die Fußball-Verbandsliga aufsteigen würden, dauerte es natürlich nicht lange, bis sich Trainer Norbert Scheinert mit der Kaderplanung für die neue Spielzeit befasste.

Obwohl die Gardelegener ihrer Marschroute weiter treu bleiben und in erster Linie auf den eigenen Nachwuchs setzen, wurde zudem nach punktueller, externer Verstärkung gesucht.

Und die SSV-Verantwortlichen sind fündig geworden, wie nach den ersten acht Punktspielen im Fußball-Oberhaus ohne Zweifel festzustellen ist. .

Mit Hardy Wolff (SV Medizin Uchtspringe), Steven Beck (SV Liesten) sowie Fabian Beck und Hannes Schreiber (beide SV Eintracht Salzwedel) konnten die Gardelegener vier Neuzugänge vermelden. Zudem rückte Michel Bergener aus der eigenen zweiten Mannschaft in den Verbandsliga-Kader. „Alle fünf haben sich wirklich sehr gut und vor allem enorm schnell bei uns eingelebt. Sie bringen sich in jedem Training und jedem Spiel voll ein und beleben damit natürlich auch den Konkurrenzkampf“, freut sich SSV-Coach Norbert Scheinert über die völlig problemlose Integration der neuen Spieler.

Hardy Wolff spielte zuletzt zwar in Uchtspringe, war aber auch schon beim 1. FC Lok Stendal und FSV Barleben aktiv. Damit bringt er natürlich auch eine gewisse Erfahrung mit. Dennoch hat Scheinert seine Stärken schnell erkannt. „Hardy ist läuferisch unwahrscheinlich stark, und zwar sowohl im konditionellen Bereich als auch in puncto Schnelligkeit. Wie er die Außenbahn beackert ist schon enorm. Er passt mit seinen Fähigkeiten natürlich auch sehr gut zu uns“, so Scheinert.

Mit Steven Beck haben die Gardelegener einen variablen Spieler bekommen. „Steven bringt ähnliche Voraussetzungen mit wie Hardy, sodass er sowohl auf der Außenbahn als auch als Außenverteidiger agieren kann“, berichtet der SSV-Trainer. Pech hatte Beck jedoch in der Vorbereitung, denn im Testspiel gegen Tangermünde zog er sich eine schwere Verletzung zu und verpasste damit die ersten Punktspiele. „Das war natürlich sehr schade, da Steven in der Vorbereitung wirklich richtig gut drauf war. Aber er ist enorm ehrgeizig und hat hart an sich gearbeitet, um schnellstmöglich fit zu werden“, so Scheinert.

Fabian Beck ist zwar der Jüngste der insgesamt fünf Neuzugänge, hat aber den SSV-Trainer dennoch voll überzeugt. „Fabi bringt alles mit. Er hat das Tempo und die Technik. Was mir aber am meisten imponiert, ist seine hohe Spielintelligenz und seine Übersicht. Das ist für sein Alter schon enorm stark. Man hat gesehen, dass er mit Xaver-Dan Haak in der Innenverteidigung ein gutes Duo bildet“, schwärmt Scheinert vom Youngster.

Ein Neuzugang, der sich ebenfalls direkt als Verstärkung herauskristallisiert hat, ist Hannes Schreiber. „Hannes hat mich ehrlich gesagt am meisten überrascht. Er ist technisch sowie läuferisch stark und scheut zudem keinen Zweikampf. Damit ist Hannes mit Blick auf unsere Defensive eine absolute Bereicherung, zumal er immer seine Leistung bringt“, weiß der Gardelegener Trainer. Dabei hat Schreiber auf der Doppelsechs genauso überzeugt, wie als Außenverteidiger.

Michel Bergener rückte bekanntlich aus der zweiten Mannschaft hoch und nahm damit die Herausforderung an. „Michel ist enorm ehrgeizig und laufstark. Er belebt natürlich den Konkurrenzkampf im Angriff. Auch wenn er bislang noch nicht richtig zum Zuge kam, gibt Michel immer alles“, lobt Scheinert.

Unterm Strich haben die SSV-Verantwortlichen bei ihrer Kaderplanung nicht wirklich viel verkehrt gemacht und können mit den Neuzugängen mehr als zufrieden sein. „Die gesamte Mannschaft befindet sich in einem Lernprozess. Aber je mehr Spiele wir in der Verbandsliga machen, desto gefestigter wird das Team. Es ist aber schön, zu sehen, wie wir uns bisher geschlagen haben“, meint Norbert Scheinert abschließend. VON TOBIAS WEBER

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