Dusel-Binder mit der Siegerfaust

mad Arendsee. „Unverschämtes Glück“, so bezeichnete gestern Mannschaftsleiter Reinhard Schulz den Heimsieg, nachdem sein SV Binde im Punktspiel der 2. Bundesliga Süd/Ost den Kegel-Gott auf seiner Seite hatte und das Regionsderby gegen die KSG Uelzen denkbar knapp für sich entschied. Vergessen war da die Klatsche vom Vortag, wo der SVB in Niedersachsen kein Land sah.

KSG Uelzen - SV Binde 5518:5359 Holz / 5:1 (3:0). Chancenlos waren die Binder am Sonnabend in Uelzen. Nur der angeschlagene Burkhard Thiede ließ mit seinen 913 Holz aufhorchen. Der Rest war KSG-Überlegenheit wie sie im Buche stand.

SV Binde: Dombrowski (899 Holz), C. Thiede (880), Albrecht (894), Schernikau (891), Krüger (887), B. Thiede (913).

SV Binde - KSG Uelzen 5202:5170 Holz / 4:2 (3:0). Ein Holz weniger und Lutz Krügers Resultat hätte nicht den vierten Binder Punkt, sondern den dritten Uelzener Zähler bedeutet, einhergehend mit dem Verlust eines Zusatzpunktes. So feierte der Gastgeber einen äußerst glücklichen Sieg, auch weil KSG-Akteur Günther Bluhm mit seinem letzten Wurf eine Sechs kegelte. Kurz darauf benötigte Krüger bei seinem letzten Versuch eine Sieben, um vor Bluhm zu landen. Dies gelang. Die Binder konnten ihr Glück kaum fassen, hätten jeden umarmen können und sind weiter auf Kurs Richtung Klassenerhalt.

SV Binde: Schernikau (868), C. Thiede (876), Albrecht (862), Dombrowski (870), B. Thiede (857), Krüger (869).

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