FUSSBALL – ALTMARKSTROMPOKAL Nach 3:1 über Arneburg im Viertelfinale

OFC diesmal ohne Spektakel

Steht im Viertelfinale des Altmarkstrompokals: Marius Melms (Osterburger FC, links) traf doppelt gegen Rot-Weiß Arneburg und Michael Winkelmann.
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Steht im Viertelfinale des Altmarkstrompokals: Marius Melms (Osterburger FC, links) traf doppelt gegen Rot-Weiß Arneburg und Michael Winkelmann.

Osterburg – Der Osterburger FC steht nach einem 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen Rot-Weiß Arneburg im Viertelfinale des Altmarkstrompokals. „Die spielen es abgezockt, obwohl sie relativ jung sind“, sagte Gästetrainer Philipp Dieckmann am Sonnabend nach der Niederlage.

Wie schon zum Landesklasse-Auftakt (0:8) hatte Rot-Weiß zum zweiten Mal das Nachsehen.

Die Anfangsviertelstunde hätte dabei für Osterburg nicht besser laufen können. Mit der ersten Aktion im Arneburger Strafraum folgte der Elfmeterpfiff. Marius Melms trat an und verwandelte sicher zum 1:0 (3.). Fünf Minuten später tauchte Lennart Müller vor dem gegnerischen Torhüter auf und scheiterte aus guter Position an Stephan Boy (8.). Von den Gästen kam in der Offensive zunächst nicht viel, weil der OFC weit herausschob, die Räume eng machte und die Arneburger Viererkette im Spielaufbau unter Druck setzte. Per Zufallstreffer durften die Biesestädter nach 15 Minuten ein zweites Mal jubeln. Moritz Noack griff über die rechte Seite an und flankte den Ball in den Strafraum – die Hereingabe wurde immer länger, senkte sich akkurat auf den zweiten Pfosten und führte zum Tor – 2:0 (15.).

„Dann ist es natürlich schwierig, jedes Mal einen Rückstand aufzuholen“, äußerte sich Dieckmann zum misslungenen Auftakt in die Partie. Trotz des 0:2-Zwischenstandes gab sich RWA nicht auf und verkürzte mit der ersten und einzig gefährlichen Offensivszene, als Hermann Huchthausen auf 1:2 stellte (18.). Mehr sollte aber nicht gelingen. Die Gastgeber schüttelten sich kurz und ergriffen erneut die Initiative. Chris Köhn (20.) und Maximilian Rieger (30.) schossen jeweils links vorbei. Arneburg machte insgesamt zu wenig aus Standardsituationen, die ungefährlich waren oder die OFC-Keeper Marc Brehmer ohne Mühe abfangen konnte. Christian Nix zielte vorbei (39.) und Osterburgs Müller scheiterte erneut an Boy (42.).

Die zweite Halbzeit verlief weitestgehend unspektakulär. Nach einem Ballgewinn erspielte sich der OFC über Rieger, Noack und Marius Melms mit hohem Tempo den Treffer zum 3:1-Endstand (56.). „In den Umschaltsituationen sind wir halt die bessere Mannschaft von der Qualität her“, resümierte Osterburg-Trainer David Rose, für den im Pokal einfach nur das Weiterkommen zählte. „Das Dritte dort passt dann genau zum Spiel rein“, kommentierte Dieckmann die Entstehung zum 1:3 und hätte sich trotz der Erfahrung seiner Mannschaft in gewissen Situationen einfach mehr Cleverness gewünscht. Diese war beim OFC, der in der Folge das Tempo herausnahm und nichts mehr zu befürchten hatte, eindeutig mehr gegeben.

Martin Gebauer zwang Brehmer noch zu einer Parade (67.). Mehr war für Arneburg, das nicht zwingend genug agierte, nicht drin. Während der OFC im Viertelfinale steht, kann Arneburg den Fokus auf die Liga legen.

Tore: 1:0 Marius Melms (3./Strafstoß), 2:0 Moritz Noack (15.), 2:1 Hermann Huchthausen (18.), 3:1 Melms (56.).

Osterburger FC: Brehmer - Franz, L. Melms (59. Holtmann), Magerin, Gehne - Köhn, Lehmann (64. Sachse) - Noack (77. Gernecke), Müller, Rieger - M. Melms.

Rot-Weiß Arneburg: Boy - Pawellek (72. Diefert), Bensberg, Winkelmann, Huchthausen - Hellmig, Maier, Nix, Gebauer - Riehn - Hampel (82. Hinz). VON PATRICK NOWAK

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