Fußball: FCM-Sportchef Mario Kallnik warnt vor HFC – Heute beim VfL Wolfsburg um Luiz Gustavo

FCM-VfL: Dieser Test ist die Härte

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Mario Kallnik hat heute den VfL Wolfsburg um Luiz Gustavo vor Augen – den Halleschen FC aber im Blick. Für Gustavo wird es das erste Spiel seit dem DFB-Pokalgewinn gegen Borussia Dortmund.

Magdeburg/Wolfsburg. Für Luiz Gustavo soll es ein Härtetest werden, beim 1. FC Magdeburg steht die gesamte Mannschaft auf der Probe.

Wenn der FCM zum kurzfristig vereinbarten Testspiel heute um 14 Uhr beim Bundesligisten VfL Wolfsburg antritt, darf sich der Drittligist schon mal für den Halleschen FC einspielen.

Der Test wurde voranging für VfL-Mittelfeldstratege Gustavo, der nach seiner Knieverletzung Spielpraxis für den Bundesliga-Start am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt erhalten soll, angesetzt. Die Magdeburger nahmen an und spielen im kleinen Stadion der Wölfe – die Partie steigt in der neuen AOK-Arena, die neben der Volkswagen Arena gebaut wurde. Neben Gustavo dürften weitere Akteure aus dem reichhaltigen Kader des VfL Spielminuten kommen, vielleicht auch der Stendaler Paul Seguin (19); Neuzugang Carlos Ascues soll sein Debüt für die Wolfsburger feiern.

Der FCM hat vielmehr den HFC im Blick. Das Derby am Sonntag (14 Uhr) gegen den Erzrivalen wird „ein richtig hartes Spiel“, warnt Magdeburgs Sportchef Mario Kallnik. Auch der Hallenser Fehlstart mit zwei 0:2-Niederlagen lässt für Kallnik den Gegner nicht schlechter da stehen. „Halle verfügt über eine sehr gute Mannschaft, die sicherlich in den ersten beiden Spielen noch nicht die nötigen Punkte eingefahren hat“, erklärt der sportliche Leiter. Die Torflaute des HFC tut der vermeintlichen Gefahr keinen Abbruch. „Das ist alles relativ, wir wissen, dass sie die Qualität haben“, weiß Kallnik. Die Magdeburger haben eher sich als die schwächelnde Konkurrenz im Blick. Zufriedenheit scheint beim Sportchef nach dem Saisonstart mit vier Punkten und dem mäßigen Landespokalauftritt mit dem 4:1 gegen den Siebtligisten Kreveser SV nicht eingekehrt zu sein. „Wir müssen auch zusehen, dass wir einen Zahn zulegen, um die nötigen Punkte zu holen, die wir in diesem Jahr auch brauchen“, mahnte Kallnik unmittelbar nach dem Krevese-Spiel an. Beim Champions League-Teilnehmer aus Wolfsburg darf sich der Profi-Aufsteiger FCM dafür abhärten.

• Anstoß im AOK Stadion ist um 14 Uhr (Stadionöffnung 13 Uhr). Eintrittskarten sind ab 12 Uhr an den Tageskassen zum Einheitspreis von fünf Euro erhältlich, es gibt keine Ermäßigungen. In den geöffneten Blöcken gilt freie Platzwahl. Der VfL weist darauf hin, dass die Eintrittskarten nicht zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs berechtigen.

Von Benjamin Post

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