Stand der Dinge 2015: KFV-Präsident Werner Meinschien im AZ-Interview zu Themen im Kreisfußball

„Die Identität ist weg“

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Der Herr rechts führt den Fußball im Kreis, der links im Land: Werner Meinschien gibt als Präsident die Richtung beim KFV vor. Erwin Bugar ist Chef des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt.

Tangermünde. Das Fußballjahr 2015 im Landkreis Stendal stellt den Kreisfachverband (KFV) Fußball Altmark Ost vor Probleme – aber für Probleme gibt es Lösungen.

Im Interview mit AZ-Sportredakteur Benjamin Post spricht KFV-Präsident Werner Meinschien (65) über den Stand der Dinge bei den wichtigsten Themen für die Zukunft des Fußballs in der Ostaltmark.

- Auszug aus dem Interview -

Das sagt Meinschien über....

... Spielgemeinschaften

„Ich denke es ist an der Zeit, dass durchgesetzt wird, dass Spielgemeinschaften auch auf Landesebene im Männerbereich spielen können. Der BSC Stendal ist schon jahrelang dran und hat auch schon an den Deutschen Fußball-Bund geschrieben. Wir werden wieder einen Antrag stellen, dass das verändert wird.“

... Fusionen von Vereinen

„Der Fußballverband Sachsen-Anhalt diskutiert: Ihr könnt ja Fusionen bilden. Da sehe ich Probleme. Eine Fusion ist ja nicht so einfach. Ich denke, das sollten wir uns sparen. Die Identität der Vereine ist weg.“

... die Situation im Jugendfußball

„In der Jugend sieht es so aus, als hätten wir die Talsohle durchschritten. Die Anzahl der Jugendlichen wächst.“

... die Abwanderung von Menschen, die im Fußball aktiv waren

„Die Frage ist: Wie schafft es die Politik, Arbeitsplätze zu schaffen. Das Thema Fußball ist erst an nächster Stelle. Wer Arbeit will, geht dorthin wo die Arbeit ist. Da kann er auf Fußball keine Rücksicht nehmen.“ [...]

Von Benjamin Post

Meinschien spricht außerdem über Qualitätsverlust im Fußball, dem Niveau der der Teams im Kreis und sinkende Zuschauerzahlen. Nachzulesen ist das komplette Interview in der Mittwochsausgabe der Altmark-Zeitung.

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