Handball: SV Oebisfelde reist zum SV Langenweddingen

Dicker Brocken auf dem Weg zum Titel

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Johannes Frenkel (am Ball) reist mit dem SV Oebisfelde zum Tabellenfünften SV Langenweddingen. 

Oebisfelde. Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Sachsen-Anhalt-Liga müssen die Handballer des SV Oebisfelde morgen einen dicken Brocken aus dem Weg räumen.

Die Sieben von Trainer Thomas Meinel spielt um 17.30 Uhr beim Tabellenfünften SV Langenweddingen, gegen den der SVO im Hinspiel eine 28:31-Heimpleite kassiert hatte.

Der Tabellenführer will sich beim Bördekreisrivalen für diese Niederlage revanchieren, so wie es in der vergangenen Spielserie gelang. In der Saison 2016/17 verlor der SVO daheim sogar mit 17:26 und revanchierte sich später in Langenweddingen mit einem 28:27-Erfolg. Daher reisen die Allerstädter mit Respekt, aber auf keinen Fall ängstlich zum SVL, der nach den beiden Niederlagen daheim gegen Radis (24:27) und in Spergau (27:28) sechs Zähler Rückstand auf den SVO hat.

„Beide Seiten kennen sich in- und auswendig, die Tagesform wird entscheiden“, blickt Trainer Thomas Meinel voraus. „Langenweddingen verfügt über eine robuste Abwehr und im Angriff lebt diese Mannschaft vom Durchsetzungsvermögen mehrerer Akteure“, weiß Trainer Meinel, dessen Schützlinge insbesondere SVL-Spielmacher Denny Friedl ausschalten müssen. „Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Kreise von Friedl erfolgreich zu stören. Wir können offensiv verteidigen oder rechtzeitig raustreten. Die Mischung macht es und erfordert eine gute Absprache und Konzentration.“ Die Abwehr soll den Grundstein für den angestrebten Sieg legen, der jedoch nur gelingen wird, wenn auch die Leistung im Angriff stimmt. „Alles muss passen“, so Thomas Meinel.

Von Renee Sensenschmidt

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