HANDBALL – 1. NORDLIGA Westaltmärker bezwingen den VfB Klötze 27:26

Derby-Sieg für die HSG-Reserve

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Die Entscheidung: Martin Hübener (rechts) traf zum 27:25 und ließ die HSG Altmark West II jubeln.

Mieste – „Seit einer Woche haben wir diesem Derby entgegengefiebert. Dass wir am Ende gewonnen haben, ist natürlich toll. Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft“, so Matthias Schulz, Trainer der HSG Altmark West II.

In der 1. Handball-Nordliga bekam es sein Team am Sonnabend im westaltmärkischen Derby mit dem VfB Klötze zu tun und landete nach einer hart umkämpften Partie in der heimischen Miester Sporthalle einen 27:26 (13:13)-Erfolg.

„Aus meiner Sicht war heute der Wille entscheidend. Zudem haben wir unsere Chancen gut genutzt und die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten“, war der HSG-Coach voll des Lobes. Im Duell mit dem VfB Klötze, der trotz der Derby-Niederlage Tabellenzweiter bleibt, erwischten die Hausherren einen guten Start und setzten sich knapp sieben Minuten vor der Pause auf 13:8 ab. Doch die Purnitzstädter antworteten. Mit fünf Toren in Folge sorgten die VfB-Männer nämlich für den 13:13-Ausgleich, sodass es mit einem Remis in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst bis zum 17:17 spannend zu, ehe sich die HSG-Reserve erneut ein kleines Polster erspielen konnte – 20:17 (42.). Doch auch diese Führung hatte nicht lange Bestand, denn beim 21:21 (45.) waren die Klötzer wieder dran, ehe den VfB-Männern beim 25:24 (54.) schließlich selbst die erste Führung gelang. Doch davon ließen sich die Hausherren keineswegs nervös machen, schafften sofort den Ausgleich und erzielten durch Martin Hübener das 26:25 (57.).

In den folgenden Minuten sollte dann die Entscheidung fallen. Im Mittelpunkt stand dabei HSG-Keeper Ingo Hübener, der gleich zwei Siebenmeter der Klötzer hielt und zudem einen weiteren offenen Wurf parierte. Als dann Martin Hübener knapp 20 Sekunden vor dem Ende zum 27:25 einwarf, war der Derbysieg der HSG-Reserve perfekt. Der Treffer durch Christopher Sommer zum 27:26-Endstand spielte dabei keine große Rolle mehr, sodass die Hausherren nach der Schlusssirene ausgelassen jubeln konnten.

„Wir sind sehr schwer in diese Partie gekommen, konnten aber mit einem Remis in die Pause gehen. Im zweiten Durchgang haben wir dann viele Chancen liegen gelassen. Symptomatisch für unser Spiel war dann auch irgendwie die Schlussphase, wo wir drei klare Dinger nicht machen und uns einfach die nötige Cleverness gefehlt hat“, fasste VfB-Akteur Stefan Philipp nach der knappen Niederlage zusammen.

HSG Altmark West II (Tore): Schulze, I. Hübener - Grabow (6), Behrmann (1), A. Glückselig, Giggel, M. Hübener (5), D. Glückselig (3), Dannies, Nerlich (3), Beneke, Wolf, Weber (5), Leder (4).

VfB Klötze: Wittenberg, Milbrodt - Tobies (5), Gädke (3), Gehler, Philipp (5), Cibis, Reuschel (3), Sommer (1), Benecke (4), Böhlen, Buchinsky, Schulenburg (5).

VON TOBIAS WEBER

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