FUSSBALL – LANDESLIGA Gesichertes Bismark empfängt Warnau

Derby ohne die große Brisanz

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Rudelbildung im Hinspiel: Wenn der TuS Schwarz-Weiß Bismark morgen den SSV Havelwinkel Warnau empfängt, dürfte die große Derby-Brisanz aufgrund der sicheren Tabellensituation raus sein.

Bismark – Die ganz große Spannung ist raus. Weder für den TuS Schwarz-Weiß Bismark noch für den SSV Havelwinkel Warnau geht es am vorletzten Spieltag der Fußball-Landesliga um viel. Die Gastgeber haben die Klasse gehalten.

Warnau wird Siebter bleiben, egal wie die letzten beiden Spiele ausgehen. Dennoch: Wenn beide Vertretungen morgen ab 15 Uhr im Bismarker Waldstadion aufeinandertreffen, geht es ums Prestige.

„Das Derby hat ein Stück weit an Brisanz verloren, da ja beide Vereine durch sind“, blickt TuS-Trainer Dirk Grempler voraus. Er zoll dem morgigen Kontrahenten für eine starke Saison Respekt. Und ist zugleich gewarnt, bis zum Ende die Konzentration hochzuhalten, wenn die Punkte in Bismark bleiben sollen.

„Das wird kein leichtes Spiel gegen Warnau, die sehr kompakt spielen, die einen sehr großen Spirit in der Mannschaft haben und Spiele in der Schlussphase auch noch gedreht haben“, weiß Grempler. Für seine Elf komme es darauf an, gewappnet zu sein, clever in der Defensive zu arbeiten und nicht aufzumachen. Dabei hofft er auf eine gewisse Lockerheit bei beiden Mannschaften.

Schwarz-Weiß muss dabei auf Robin Kroschel und Michael Fichte (beide verletzt) sowie Philipp Grempler (privat verhindert) verzichten. Alle anderen stehen zur Verfügung. Der Trainer schwört seine Elf darauf ein, von Beginn an konzentriert zu spielen. Denn: „Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, lässt Grempler keine Zweifel daran aufkommen, dass der TuS Bismark bis zum Ende durchziehen möchte. „Das ist unser letztes Heimspiel, wir wollen zeigen, gerade im Derby, dass wir in die Liga gehören“, ist der scheidende Coach stolz, dem Abstiegskampf rechtzeitig entkommen zu sein.

Der SSV Havelwinkel Warnau hatte damit nie wirklich etwas zu tun. Vor allem nicht in der starken Rückrunde, in der erst eine Niederlage zu Buche steht. Geht es nach Sebastian Schmidt, wird es auch die einzige bleiben. Der Co-Trainer der Warnauer gibt die Marschroute vor: „Natürlich wollen wir die drei Punkte mitnehmen.“ Dass dies in einem umkämpften Derby nicht einfach werden dürfte, ist ihm bewusst. Doch gerade in der zweiten Halbserie sind die Havelwinkler zu einer Mannschaft gereift, die jeden Gegner bezwingen kann.

„Wenn wir nicht die ersten 15 Minuten verschlafen, sondern gleich da, gleich wach sind, kann das Spiel für uns entschieden werden“, ist Schmidt überzeugt. Die Gäste werden ohne Yuri auskommen müssen, der vor einer Woche an der Schulter operiert wurde. Christian Bresigke (Muskelfaserriss in der Wade), Mirko Keiper (Adduktorenprobleme) und Keven Brömme (Urlaub) fallen aus. Zudem muss sich die Mannschaft selbst coachen. Trainer Ralf Franke und auch der Co-Trainer sind an diesem Wochenende nicht im Land. Schmidt geht aber davon aus, dass seine Jungs im Derby damit zurechtkommen werden.

VON SABINE LINDENAU

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