TENNIS – WINTERRUNDE: Herren der SG Einheit gewinnen gegen Gardelegen

Dank Derbysieg an der Spitze

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Gruppenbild mit Tabellenführer: Maximilian Pefestorff, Michael Seeber, Robert Lemke, Carsten Zeihn (unten v.l.) von der SG Einheit mit Fabian Kröhnert, Christian Fischer, Daniel Jordan, Carsten und Jannes Birner (oben v.l.).

Stendal – Vorteil SG Einheit Stendal: Die Landesoberliga-Herren haben sich am Sonntag dank ihres Derby-Heimsieges gegen den TC Grün-Weiß Gardelegen an die Tabellenspitze katapultiert. Der 5:1-Erfolg war mehr als deutlich.

Einzig Michael Seeber musste sich im Tie-Break des dritten Satzes gegen das Gardelegener Nachwuchstalent Jannes Birner denkbar knapp geschlagen geben.

Nach vier Spielen in der Winterrunde stehen für die Stendaler nun drei Siege und ein Unentschieden zu Buche. Bei nur noch drei ausstehenden Punktspielen sind die Chancen durchaus da, den Landesmeistertitel zu holen.

Auf dem schnellen Teppichboden im T&B Freizeitcenter spielten die Einheit-Herren ihre Stärken aus. Carsten Zeihn, Maximilian Pefestorff und Robert Lemke gewannen ihre Matches jeweils souverän in zwei Sätzen. Nach gewonnenem ersten Durchgang musste Michael Seeber im Spitzeneinzel den zweiten Satz gegen Jannes Birner abgeben. Der Champions-Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Hier erwies sich der Gardelegener als nervenstärker und konditionell besser. Er holte den einzigen Einzelpunkt für die Gäste.

In den abschließenden Doppeln ließen die Stendaler aber keine Zweifel mehr an ihren Siegesambitionen aufkommen. Die Formationen Seeber/Zeihn und Pefestorff/Lemke gewannen nahezu im Gleichschritt mit 6:2, 6:1 und machten so den dritten Saisonsieg perfekt. Gardelegen steht indes mit bisher erst einem Sieg aus vier Begegnungen auf dem vorletzten Platz.

„Unsere Zielstellung war eigentlich, dass wir nicht absteigen“, ist Maximilian Pefestorff von der Top-Platzierung selbst noch überrascht. Doch die kontinuierlich gute Trainingsbeteiligung und die Stimmung in der Mannschaft seien einfach Komponenten, die für die SG Einheit sprechen. Mit Daniel Ferl und Danilo Bahn sind zudem zwei sehr starke Tennisspieler dabei, die in den harten Partien gegen Dessau und Favorit Wernigerode für Punkte gesorgt haben. „Den Landemeistertitel haben wir gar nicht so im Blick. Doch umso näher man kommt, umso realer wird es“, so der Routinier. Im März stehen mit dem 1. TC Magdeburg, Sandanger Halle und Leuna noch drei starke Gegner vor der Tür. „Ich glaube, wenn wir in den Top Drei sind, dann sind wir mehr als zufrieden“, blickt Pefestorff voraus. Er weiß: „Die Halle liegt uns einfach.“ Für den größten Kontrahenten hält er Wernigerode, das auch keine Federn ließ.

VON SABINE LINDENAU

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