Fußball – AZ-Elf der Woche: Acht Vereine vertreten / Kreveser Neuzugänge drängen sich auf

Bunte Mischung mit zwei Brüdern

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Torsten Kühnast (schwarzes Trikot) war beim 3:0-Sieg des FSV Heide Letzlingen in Potzehne von seinen Gegenspielern nur schwer vom Ball zu trennen. 

Altmark. Die Elf der Woche der Altmark Zeitung ist nach dem 2. Spieltag auf Landesebene breit aufgestellt. Insgesamt acht Vereine stellen Spieler ab, wobei der FSV Saxonia Tangermünde und Landesklasse-Spitzenreiter Kreveser SV doppelt vertreten sind.

Vom Gänseberg hat sich sogar ein Bruder-Gespann aufgedrängt.

Tor

Den Kasten hütet Tim-Ole Runge, eigentlich nur die Nummer zwei beim FSV Saxonia Tangermünde. Da Stammkeeper Dave Kuß gegen Wahrburg (2:0) aber frühzeitig ausgewechselt werden musste, sprang der Youngster ein und absolvierte eine fehlerfreie Partie. „Es ist nicht einfach, wenn du als Torwart einfach so reingeschmissen wirst, aber er hat das sehr gut gemacht“, lobte Trainer Steffen Lenz.

Abwehr

Die Abwehr stellt sich als eine Dreierkette auf. Im Zentrum agiert Christian Nix vom SV Rot-Weiß Arneburg. Beim lockeren 7:1-Sieg über Beetzendorf überzeugte er im zweiten Abschnitt vor allem mit seiner Spieleröffnung. Ihm zur Seite stehen Uchtspringes Manuel Stoppa und Franz Döhmann, der mit seinem Freistoßtreffer den Heimerfolg des FSV Saxonia Tangermünde eingeleitet hat.

Mittelfeld

Das AZ-Mittelfeld wird in dieser Woche von einer Doppelsechs dirigiert. Sie besteht aus Bismarks Neuzugang Robin Kroschel, der beim 3:3 gegen Bernburg ein richtig gutes Landesliga-Heimdebüt gab und aus Letzlingens Torsten Kühnast. Der höherklassig erfahrene Routinier spielte sich beim 3:0-Derbysieg gegen Potzehne in den Vordergrund.

Die offensive Dreierreihe dirigiert der überragende Philipp Kühne vom Möringer SV. Den Spielmacher bekam Aufsteiger Germania Tangerhütte beim 0:8 nie in den Griff. Zwei Treffer Kühnes und etliche Traumpässe in die Spitze waren die Folge. Komplettiert wird das offensive Mittelfeld von zwei Nordaltmärkern. Benjamin Wolligandt verdiente sich seine Nominierung beim 3:1-Arbeitssieg des Osterburger FC in Grieben. Christian Rosenkranz überzeugte Fans und Trainer beim Kreveser 2:0-Überraschungssieg gegen den SV Liesten. „Ihn hätte man auch schon letzte Woche nominieren können. Wie schnell er aus der Kreisliga in der Landesklasse angekommen ist, ist schon erstaunlich“, meint KSV-Coach Holm Hansens.

Angriff

Der zweite der beiden Kreveser Brüder hat sich seinen Platz im Angriff der AZ-Elf verdient. Rudolph Paul Rosenkranz war mit seinem Traumtor zum 1:0 der Wegbereiter des KSV für den Heimsieg über den Staffelfavoriten aus der Westaltmark. „Man muss sie sowieso beide nominieren, damit es keinen Streit unter den Brüdern gibt“, scherzt ein gut aufgelegter Hansens.

Ein Spieler, der sich schon länger einen Namen in der Landesklasse gemacht hat, ist Kevin Beyer. Der Möringer knüpfte beim 8:0-Schützenfest in Tangerhütte an alte Glanzzeiten an und trug sich gleich dreimal in die Torschützenliste ein.

Von Tobias Haack

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