Fußball, Landesliga: Punktloses Krevese empfängt formstarke Ilsenburger

Es bleibt kaum Hoffnung

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Der Kreveser SV um Tino Krüger (rechts) steht in der Landesliga unter Bedrängnis. Die Ergebnisse stimmen nicht.

Krevese. Mit Krisen kennen sie sich aus beim Fußball-Landesligisten Kreveser SV. Schon in der Vorsaison kamen die Nordlichter nur sehr schwer in die Spielzeit und brauchten am Ende eine starke Rückrunde, um sich auch im zweiten Jahr in Folge in der Klasse zu halten.

In dieser Saison scheint es mit einer guten Rückserie schon fast nicht mehr getan, denn so schlecht wie aktuell stand der KSV selbst in den beiden schwierigen Vorjahren nie da.

Die Bilanz ist niederschmetternd: Sieben Spiele, sieben Niederlagen, mit nur vier Treffern die schlechteste Offensive der Liga und mit 23 Gegentoren die anfälligste Abwehr der Konkurrenz. Mit null Punkten steht der KSV auf dem letzten Rang und absolut nichts spricht derzeit für eine Trendwende. Selbst das richtungsweisende Derby in Uchtspringe – bei einem Gegner auf Augenhöhe – ging in der Vorwoche deutlich mit 0:3 verloren. Mit Blick auf den kommenden Gegner, Grün-Weiß Ilsenburg, werden die Prognosen für die Mannschaft von Trainer Holm Hansens nicht besser. Auch wenn es sich morgen ab 15 Uhr um ein Heimspiel auf dem Gänseberg handelt, scheinen die Chancen auf einen einfachen oder gar dreifachen Punktgewinn für den Kreveser SV verschwindend gering zu sein.

Bei den Harzern zeigt der Trend schließlich in eine gänzlich andere Richtung. Seit dem 1. Spieltag (2:3 gegen Wernigerode) ist Ilsenburg ungeschlagen und hat sich inzwischen bis auf Rang drei vorgespielt. Überzeugend ist bei Grün-Weiß vor allem die Offensive. In sieben Spielen gelangen 21 Tore. Wie gut die Mannschaft von Trainer Frank Rosenthal ist, musste unter anderem auch schon der TuS Bismark erfahren. Im Waldstadion siegte Ilsenburg mit seinen zahlreichen schnellen Spielern 5:1. Und das war längst nicht der einzige Kantersieg des morgigen KSV-Gegners. Krevese benötigt also nicht nur ein Wunder, um die Klasse zu halten, sondern auch um ausgerechnet gegen Ilsenburg die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Von Tobias Haack

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