Hallenfußball: Wahrburg gewinnt packendes Finale des kleinen Sparkassencups

Das beste Spiel zum Schluss

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Der Turnierfavorit TuS Wahrburg musste lediglich im Endspiel sein Glück bemühen, spazierte ansonsten aber locker durch die Konkurrenz.

Goldbeck. In etwas abgespeckter Form – es traten nur acht statt der üblichen zehn Mannschaften an – ging am Sonntag die kleine Auflage des Altmarkpokals der Sparkasse in der Goldbecker Sporthalle über die Bühne.

Sportlich nahm sich die kleine Ausgabe der Kreis-Vereine ein Vorbild am Hauptturnier der Vortags, denn erneut siegte das ranghöchste Team. Der TuS Wahrburg aus der Landesklasse spazierte erwartungsgemäß zum Titelgewinn.

Rossaus Lucas Sannemann (l.) gegen Goldbecks Nick Böttcher.

Neben den Stendalern musste man im Vorfeld des Turniers auch die Kreisoberligisten Germania Klietz und Germania Tangerhütte auf dem Zettel haben. Die beiden Germanen enttäuschten ebenfalls nicht und landeten auf den Plätzen zwei und drei. Die Tangerhütter kamen von Beginn an gut in das Turnier. Sie gewannen als einziges Team all ihre Gruppenspiele und buchten damit als souveräner Gruppensieger das Halbfinale. Eng wurde es in Staffel A dann hinter den Germanen. Hier lagen Goldbeck II und der Rossauer SV gleichauf, sodass die Tordifferenz entscheiden musste. Die Hallenherren stürmten in ihrem letzten Gruppenspiel mit Mann und Maus und schafften dank eines 6:1-Sieges gegen Staffelde den Einzug in die Vorschlussrunde. Ähnlich viel Mühe hatte die Klietzer Germania in Gruppe B. Die Ostelbier blieben zwar ungeschlagen, gewannen aber auch nur eine Partie. Dass ihre fünf Zähler dennoch zum Weiterkommen reichten, lag daran, dass auch Schinne II zu unkonstant spielte und Weiß-Blau Stendal mit null Punkten ganz und gar unterging. Der TuS Wahrburg hatte derlei Sorgen nicht, sammelte sieben Punkte und spazierte als Gruppensieger ins Halbfinale.

Dort schaffte es Klietz, seine Effektivität gegenüber der Vorrunde entscheidend zu steigern – zum Leidwesen der Tangerhütter. Gefühlt jeder Abschluss der Klietzer fand unhaltbar seinen Weg in die Maschen der gegnerischen Germania, während die bis dato souveränen Südaltmärker einfach zu viele Fehler produzierten und verdient ausschieden. Die Partie endete mit 6:2 für Klietz. Verlief das erste Semifinale zumindest phasenweise noch spannend, gab es im Aufeinandertreffen von Wahrburg und Goldbeck keinerlei Aufregung. Die Wahrburger waren den Gastgebern hoch überlegen. Goldbeck lief dem Geschehen die komplette Spielzeit hinterher und schied mit einem verdienten 0:4 aus.

Im Spiel um Platz drei fand Blau-Gelb dann ebenfalls kaum statt. Tangerhütte knüpfte an seine gute Leistung aus der Vorrunde an und feierte den vierten Sieg (3:1) im fünften Spiel. Das beste Spiel des Tages hatte sich das Turnier für das Finale aufgehoben. Außenseiter Klietz forderte dem TuS Wahrburg alles ab und ging zweimal in Führung. Ein Traumtor von Philipp Dieckmann rettete den Landesklassisten ins Neunmeterschießen, wo Klietz’ Steven Kleinert entscheidend vergab. Der TuS siegte mit 7:6.

Über die Einzelauszeichnungen durften sich Rosario Schulze (Bester Spieler/Tangerhütte), Marcus Blümner (Torschützenkönig/Klietz) und Marcel Glauer (Bester Torwart/Klietz) freuen.

Von Tobias Haack

Altmarkpokal: Die Bilder aus Goldbeck

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