Berlin sprang zu Gold und Silber

KAISERSLAUTERN (mkn/mad). Ralf Berlin hat im wahrsten Sinne des Wortes goldige Tage hinter sich. Der Leichtathlet des PSV Gardelegen wurde am Wochenende Deutscher Meister der M45 im Dreisprung und holte zudem noch Silber im Weitsprung.

Den weiten Weg nach Kaiserslautern scheute Ralf Berlin nicht. Gut vorbereitet verbrachte er in Begleitung seiner Frau ein verlängertes Wochenende in der Pfalz, wobei der Schwerpunkt an zwei Tagen – zumindest für Berlin – eindeutig in der sportlichen Betätigung liegen sollte. Das sollte sich auszahlen

In der Altersklasse M45 hatte Berlin gleich für vier Disziplinen gemeldet. Anhand der Teilnehmerlisten war zu erkennen, dass seine Chancen vor allem in den beiden Sprungdisziplinen am größten seien sollten.

Im Finale des 110-Meter-Hürdenlaufs am ersten Tag musste er sich in 18,19 Sekunden, die neue persönliche Bestleistung bedeuteten, mit Rang vier zufrieden geben. Besser lief es dagegen in der Weitsprung-Entscheidung, die ebenfalls am Sonnabend ausgetragen wurde. Gleich im ersten Versuch knackte er die Sechs-Meter-Marke. Im letzten Durchgang sprang er dann mit hervorragenden 6,12 Metern seine beste Weite an diesem Tag, die in der Endabrechnung Silber bedeuteten.

Am zweiten Tag standen mit den 400-Meter-Hürden und dem Dreisprung nochmals zwei anstrengende Disziplinen auf dem Plan. Über die 400-Meter-Hürden lief er in 63,97 Sekunden nur knapp am Podest vorbei und belegte einen weiteren vierten Rang, wie schon über die kürzere Hürdendistanz des Vortages.

Seine zweite Medaille durfte er nach dem Finale des Dreisprungs in Empfang nehmen. Hier gelang Ralf Berlin der Kracher schlechthin. Mit neuer Landesrekord-Weite im zweiten Versuch von 12,76 Metern schockte er auch die Kontrahenten. Am Ende sollte keiner weiter springen, als Berlin.

So feierte er am zweiten Tag den Deutschen Meistertitel im Dreisprung und schloss damit an die hervorragenden Ergebnisse der Vorjahre im überregionalen Bereich an.

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