7. STENDALER HANSE-CUP 22 Weltmeister angekündigt

Der SLV ist bereit

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Alle gemeinsam: Die Organisatoren des Stendaler LV um Siegfried Wille (hintere Reihe unten rechts) sind für die siebte Auflage des Stendaler Hanse-Cups vorbereitet.

Stendal – Die Organisatoren des 7. Stendaler Hanse-Cups (31. Mai bis 2. Juni) im Stadion „Am Galgenberg“ scheinen bereit. Von den Vorbereitungen und der Vorfreude ganz zu schweigen.

Der gastgebende Stendaler LV der internationalen Altmark-Meisterschaften der Senioren und Seniorinnen hat am Dienstag Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu einer Pressekonferenz geladen. Cheforganisator Siegfried Wille befindet sich in mehreren Bereichen bereits im Soll.

Die Teilnehmerzahlen sind Stand Dienstag in mehreren Disziplinen mindestens erreicht oder sogar übertroffen worden. „Wir sind jetzt bei zehn Aktiven bei der M70. Das macht uns keine EM und keine WM nach“, so Wille. Insgesamt werden 22 Medaillengewinner der jüngsten Weltmeisterschaften in Torun (Polen) in Stendal mit dabei sein. „Man muss neben der Masse auch die Klasse sehen“, betonte Siegfried Wille. Klaus Schmotz, Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal, konnte sich dieser Aussage nur anschließen und sprach von einem „Sportereignis, das mittlerweile einen internationalen Ruf gewonnen hat.“

Und auch die ganz kleinen Teilnehmer werden nicht vergessen. Trotz vorhandener Barrieren. So sei die Zwergenolympiade vom Verband nicht genehmigt worden. Wille sagte dazu: „Wir haben uns darauf geeinigt, wir machen die trotzdem.“ Somit ist von Jung bis Alt jeder Sportler herzlich willkommen.

Es wird auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten geben. So wird der Ex-Stendaler Wolfgang Tuchen (Pulheimer SC) in der Altersklasse M80 an den Start gehen. Ein gern gesehener Stammgast und Publikumsliebling darf beim Stendaler Hanse-Cup nicht fehlen. Die Rede ist von Knut Henrik Skramstadt aus Norwegen. „Der hat extra auf seinen Einsatz in Torun verzichtet, weil er verletzt war und in Stendal starten möchte“, verriet Wille.

Das unterstreicht nochmals die Strahlkraft des Hanse-Cups im Ausland. Dieter Massin, Mitinitiator des Cups, hat dies bei seinem Besuch in der lettischen Hauptstadt Riga direkt gespürt. Anlass seines Besuchs war die Sport-Gala Anfang Januar in der lettischen Hauptstadt. Der Hanse-Cup habe durch den letztjährigen Weltrekord des Letten Valdis Cela auch im Baltikum Wirkung hinterlassen. Massin: „Stendal ist bekannt. Wenn man danach gefragt wird – ein größeres Kompliment kann es nicht geben.“

Thomas Stewens ist einer der 22 Weltmeister, die auch 2019 in der Hansestadt auf Medaillenjagd gehen werden. Zuvor hatte er andere Wettkämpfe gesehen und bezeichnete sie von der Organisation als „katastrophal“. Das sei in Stendal anders. Die Besonderheit liege in der Mischung aus Emotion, der Organisation und Professionalität. Somit ist der Weg für den Hanse-Cup bereitet. Oder wie es in Stewens Worten heißt: „In Stendal suchen die Weltmeister ihren Champion.“

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