HANDBALL – VERBANDSLIGA Oebisfelde II verliert 25:31 (12:14)

SVO bekommt die Quittung

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Felix Kleist (links) und der SV Oebisfelde II haderten erneut mit ihrer Chancenverwertung und kassierten eine Heimniederlage.

Oebisfelde – Tief enttäuscht und niedergeschlagen wirkten die Verbandsliga-Handballer des SV Oebisfelde II am Sonnabend nach der 25:31 (12:14)-Heimniederlage im Nachholspiel gegen den Post SV Magdeburg, denn die Allerstädter wussten genau, sie hatten es selbst vergeigt.

Es war nicht die gerade mäßige Leistung des Tabellendritten, einmal mehr scheiterten die Oebisfelder an der eigenen, zum Teil katastrophalen, Abschlussschwäche.

Im Duell mit den Landeshauptstädter wäre demnach weit mehr möglich gewesen. An der Einstellung lag es nicht, aber vielleicht waren die Schützlinge von SVO-Trainer Tobias Stefani etwas zu übermotiviert. Die Hausherren wollten es zu gut machen, was am Ende nach hinten losging.

Für die Zuschauer in der Oebisfelder „Hans-Pickert-Halle“ war es einmal mehr eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, denn Licht und Schatten wechselten sich bei den Gastgebern regelmäßig ab.

Nach Führung durch Nils Oraschewski blieben die Oebisfelder bis zum 3:3 durch Reno Thiele dran (7.). Dann setzte sich die Post-Sieben zwar zum 3:7 ab (12.), doch Felix Kleist verkürzte anschließend dreifach zum 6:7-Anschluss (16.). Doch dann verballerten die Allerstädter förmlich einige gute Einwurfmöglichkeiten. Nach Ballverlusten der Hausherren konnten die Magdeburger dann mit einfachen Toren wieder auf 7:12 davonziehen (23.), wobei es zu diesem Zeitpunkt nach einer klaren Niederlage für die junge SVO-Sieben aussah. Doch die Allerstädter zeigten Moral, denn Til-Bjosse Hack, Damian Klappoth (2), Maximilian Keller und Nils Oraschewski trafen in Folge zum 12:12-Ausgleich (29.). Zur Pause lag der SVO nur knapp mit 12:14 hinten.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber bis zum 15:17 durch Felix Kleist zunächst dran. Dann häuften sich aber wieder die Fehler im Abschluss. Unkontrolliert vergaben die SVO-Männer eine Fülle von Torchancen. Als die Post-Sieben nach einem weiteren Konter zum 17:24 abschließen konnte (47.), war die Partie entschieden. Mit aller Routine hatten die Magdeburger nämlich bis zum 25:31-Endstand alles unter Kontrolle.

Sichtlich enttäuscht wirkte SVO-Coach Tobias Stefani nach der Partie. „Es war heute ein Sieg für uns drin, aber das alte Thema Chancenverwertung kam wieder hoch. Die Abwehr stand gut, aber wenn du vorn die Dinger nicht rein machst, kriegst du die Quittung. Schade, das war eines von den Spielen, das du nicht verlieren musst“, so der Oebisfelder Trainer.

SV Oebisfelde II (Tore): Wehr, Köhler - P. Breiteneder (1), T.-B. Hack (1), R. Thiele (3), Meinke (2), Oraschewski (5), Schlüter, Keller (3), K. Breiteneder (1), F. Kleist (7), Klappoth (2).

VON JÖRG STAADE

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