FUSSBALL Wechsel zum SSV Gardelegen / Herausforderung Verbandsliga

Beck-Brüder spielen künftig in einer Mannschaft

Die Brüder Fabian (l.) und Steven Beck spielen künftig gemeinsam beim SSV Gardelegen.
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Die Brüder Fabian (l.) und Steven Beck spielen künftig gemeinsam beim SSV Gardelegen.

Altmark – So fern der außerordentliche Verbandstag des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) am 12. Juni die Entscheidung des Präsidiums zum Saisonabbruch bestätigt, wird der SSV Gardelegen in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen (AZ berichtete).

Das Oberhaus des Bundeslandes ist eine sportliche Herausforderung für den SSV, dessen künftige Leistungsebene aber auch für andere Fußballer aus der Region interessant ist. Und so haben sich Steven und Fabian Beck entschlossen, zur Elf von Trainer Norbert Scheinert zu wechseln.

„Amtlich ist es erst, wenn wir die Pässe haben, doch ich freue mich, dass die beiden Jungs zu uns kommen wollen“, bestätigte Norbert Scheinert, der derzeit viele intensive Gespräche mit weiteren für den SSV interessanten Akteuren führt, um eine schlagkräftige Truppe zu formen, damit die Verbandsliga keine Eintagsfliege bleibt.

„Das ist eine riesen Herausforderung, aber man wächst mit seinen Aufgaben“, hat Steven Beck keine Angst vor dem Sprung von der Landesklasse in die Verbandsliga. Einen Sprung über zwei Spielklassen hat der 25-Jährige bereits einmal erfolgreich gemeistert, als er vom Kreisligisten Rot-Blau Sanne zum SV Liesten wechselte und sich dort zum Stammspieler etablierte. „Ich bin echt froh, dass wir endlich im selben Team spielen“, freut sich Steven Beck zudem auf das gemeinsame Spiel mit seinem sieben Jahre jüngeren Bruder Fabian, der derzeit noch beim Stadtrivalen Eintracht Salzwedel aktiv ist.

In ihren bisherigen Vereinen wurden die Beck-Brüder zumeist auf der rechten Verteidiger-Position eingesetzt. Das ist auch den SSV-Verantwortlichen bekannt. „Ich weiß schon, wo ich die beiden spielen lasse“, blickt Norbert Scheinert, der überzeugt ist, dass Fabian und Steven Beck vom Charakter her sehr gut in seine Mannschaft passen werden, voraus.

Bei Eintracht Salzwedel ist man traurig, verliert man doch einen jungen, talentierten Spieler. Aber der Verein zeigt Verständnis für den Wechselwunsch. „Ich hätte gerne mit Fabian weitergearbeitet und ihn weiter geformt. Aber ich kann nachvollziehen, dass er eine neue Herausforderung sucht. Wir wünschen ihm viel Erfolg und er soll beim SSV zeigen, was er bei uns Rot-Weißen gelernt hat“, erklärt Trainer Helge Kietzke im Namen der Mannschaft.

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