Volleyball, Regionalliga: Gardelegen gewinnt das Spitzenspiel gegen Spremberg mit 3:0

SSV baut seinen Vorsprung aus

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Die Gardelegener Jonas Rummel (links) und Lukas Kreißl (rechts) packten hier im Block zu. Das Spitzenspiel gegen den KSC Spremberg gewannen die SSV-Männer am Ende mit 3:0.

Gardelegen. Es war das Spitzenspiel der Volleyball-Regionalliga. Wirklich spannend wurde es hingegen nur im dritten Satz, der aber auch an die Gastgeber ging.

Die Männer des SSV Gardelegen, Tabelleführer der Regionalliga Nordost, bekamen es am Sonnabend mit dem KSC Spremberg zu tun, der als Rangdritter anreiste. Am Ende gewannen die Gardelegener diese Begegnung mit 3:0.

Im ersten Durchgang hielten die Gäste nur zu Beginn mit (4:4), mussten dann aber mit ansehen, wie sich der SSV auf 19:9 absetzte. Anschließend schlich sich ein wenig der Schlendrian in das Gardelegener Spiel ein, so dass die Spremberger den Rückstand etwas verkürzen konnten, den Satzverlust aber nicht verhindern konnten – 25:17.

Im zweiten Durchgang führten die Gäste zwischenzeitlich mit 9:8 und zwangen SSV-Coach Gerhard Müller zu einer Auszeit. Die zeigte Wirkung, denn die Gardelegener setzten sich auf 17:12 ab und gewannen schließlich auch den zweiten Satz – 25:22.

Satz Nummer drei war dann nichts für schwache Nerven. Von Beginn an agierten beide Mannschaften mit offenem Visier. Dabei ließen sich die Gardelegener auch von einem 15:17-Rückstand nicht nervös machen und glichen zum 17:17 aus. Dann sollte die spannende Schlussphase anbrechen. Am Ende bewiesen die SSV-Männer Nervenstärke und behielten auch im dritten Durchgang die Oberhand –27:25. Anschließend gab es kein Halten mehr und die Mannschaft feierte den Heimerfolg mit den knapp 230 Zuschauern, die die „Willi-Friedrichs-Halle“ erneut in ein Tollhaus verwandelten.

„Während wir unser Spiel konstant durchgezogen haben, hat Spremberg mehr Fehler gemacht. Nach den ersten beiden Sätzen war die Partie vom Gefühl her auch schon entschieden. Im dritten Satz hat bei uns dann etwas die Konzentration gefehlt, konnten uns aber noch retten. Wir müssen jedoch in der Feldabwehr und in der Blockarbeit noch disziplinierter werden, um unser Spiel weiter zu verbessern“, schätzte SSV-Kapitän Arne Kreißl ein.

Zum besten SSV-Spieler wurde Diagonalangreifer Pascal Grothe gewählt.

Mit diesem Heimerfolg haben die Gardelegener auch ihre Tabellenführung weiter ausgebaut. Auch wenn für die SSV-Männer noch acht Partien ausstehen, wagte Trainer Gerhard Müller schon mal einen Blick in die Zukunft. „Wir haben jetzt zehn Punkte Vorsprung und müssen uns jetzt langsam Gedanken machen, wie es in der neuen Saison weitergehen soll“, so Müller.

• SSV Gardelegen: A. Kreißl, Lenz, Grothe, L. Kreißl, Rummel, Bensing, Winkler, (Viehmann, Koepke, Rüsting, Braune, Hasse).

Von Tobias Weber

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