Viertelfinale: Titelverteidiger Gardelegen scheitert an Bismark, der KSV an Pfosten und Latte / Hitziges Duell zwischen Lok und Saxonia

Baches verpasste Chance und Kreveses Alu-Show

+
Torschütze Christopher Bünnig (rechts) und Christian Nix durften sich gegen Uchtspringe nur kurz über den 1:1-Ausgleich freuen. Praktisch im Gegenzug kam das Aus.

mja Beetzendorf. Spannende Partien und am Ende einige lange Gesichter. Die Viertelfinal-Spiele beim diesjährigen Altmark-Masters boten vier aufregende Duelle und mit Titelverteidiger SSV Gardelegen und Landesligist Kreveser SV mussten sich zwei heiße Titelanwärter aus dem Turnier verabschieden.

Uchtspringe, Bismark, Havelberg und Lok Stendal buchten indes die Halbfinaltickets.

Medizin Uchtspringe - Rot-Weiß Arneburg 2:1

Die Uchtspringer gingen durch einen strammen Schuss von Norman Horak schnell mit 1:0 in Führung. Diese hatte lange bestand, weil die Mediziner den zweiten Treffer verpassten und Arneburg lange brauchte, um richtig ins Spiel zu finden. In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, indem Christopher Bünnig Arneburgs Hoffnungen auf den ersten Halbfinaleinzug seiner Rot-Weißen in der Masters-Geschichte nährte. Er traf zum 1:1-Ausgleich. Im direkten Gegenzug zerplatzten jedoch sämtliche Träume von RWA. Mathias Lenz stocherte den Ball zum 2:1 für Uchtspringe in die Maschen.

TuS Bismark - SSV Gardelegen 3:2

Das Spiel begann mit zwei unschönen Szenen. Zunächst ging Bismarks Keeper Martin Nahrendorf nach einem Zusammenprall mit Simon Bache zu Boden, kurz darauf krümmte sich Gardelegens Oliver Gase mit Schmerzen. Er war mit Bismarks Michael Metzger zusammen gerasselt.

Danach wurde Fußball gespielt. Bache traf zum 1:0 für Gardelegen, Julian Müller glich aus. Ein Doppelpack von Metzger schien anschließend bereits die Vorentscheidung zu sein. Doch Bache brachte Titelverteidiger Gardelegen noch einmal auf 2:3 heran, hatte dann aber Pech. Mit der Schlusssirene scheiterte er denkbar knapp.

Kreveser SV - Havelberg 1:4

Philipp Noack wurde zu Kreveses tragischem Helden. Bereits in den ersten zwei Spielminuten scheiterte er zunächst an der Latte und kurz darauf am Pfosten. Zwischenzeitlich rettete Domenico Schluricke für Havelberg im Fallen auf der Torlinie glücklich mit dem Kopf. „Machen wir diese Chancen rein, geht es sicher anders aus“, vermutete Kreveses Marius Weihrauch nach der Partie.

Der FSV präsentierte sich indes eiskalt vor dem Tor und kam in Überzahl, Sven Hintze kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe, zu einem überraschend deutlichen 4:1-Erfolg.

Saxonia Tangermünde - 1. FC Lok Stendal 2:4

Das emotionalste Spiel in der Runde der letzten Acht lieferten sich die beiden ostaltmärkischen Rivalen. Dabei fielen die Tangermünder wiederholt durch Diskussionen mit dem Schiedsrichter auf, während Benedikt Nellessen mit einem Dreierpack zum entscheidenden Mann für Stendal wurde. Er traf dreimal, während Per-Erik Lange und Jonas Lehmann Tangermünde wieder auf 2:3 heranbrachten. Als die Saxonen zum Ende in Überzahl – Loks Niclas Buschke musste zwei Minuten vom Feld – alles riskierten, traf Franz Erdmann aus der eigenen Hälfte zum 4:2-Endstand für die Stendaler und nahm damit die Hektik aus der Partie.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare