ELF DER WOCHE

Geballte Offensivkraft: Sechs Torschützen

Möringens Tim Reiter jubelt mit seinen Mannschaftskollegen und Trainer Tim Neffe
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Tim Reiter (2. v. l.) vom Möringer SV ist unser „Spieler der Woche“.
  • Renee Sensenschmidt
    VonRenee Sensenschmidt
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 Die „Elf der Woche“ der Altmark-Zeitung ist diesmal durch geballte Offensivkraft gekennzeichnet. Sechs Spieler konnten sich einmal oder mehrfach in die Torschützenliste eintragen.

Torhüter

Seit der Verletzung von Stammkeeper Björn Diezel muss der Kreveser SV zwischen den Pfosten ein wenig improvisieren. Diesmal hütete Lorenz Klaar, Libero aus der zweiten KSV-Vertretung, den Kasten der Schützlinge von Holm Hansens. Klaar wartete beim 3:1-Sieg in Arneburg mit einer soliden Leistung auf und ließ sich nur durch einen Elfmeter bezwingen.

Abwehr

Die Abwehr besteht aus einer Dreierkette. Dabei überzeugte der Kuseyer Carlo Gose seinen Trainer im Spiel gegen Uchtspringe durch Zweikampfstärke und hohe Laufbereitschaft, denn der Youngster schaltete sich auch oft in die Offensive ein. Der Letzlinger Stefan Saluck agierte im Spiel gegen Samswegen lange als Abwehrchef. Nach einem 2:3-Rückstand hielt es den Routinier aber nicht mehr hinten. In der Schlussphase bereitete Saluck den Ausgleich vor und erzielte das 4:3 dann selbst. Lok Stendals Paul Schönburg war im Oberligaspiel bei Hansa Rostock II eine Bank. Der Innenverteidiger hatte mit seiner Übersicht, Kopf- und Zweikampfstärke seinen Anteil am 4:0-Erfolg.

Mittelfeld

Als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff fungiert Florian Stark bei Saxonia Tangermünde. Beim torlosen Remis im Landesliga-Spitzenspiel gegen Warnau wurde Stark seinem Namen einmal mehr gerecht. Einen Sahnetag erwischte der Möringer Tim Reiter, der zugleich unser „Spieler der Woche“ ist. Auch Teamkollege Niklas Wendt hatte mit drei Toren und einer Vorlage großen Anteil am 6:3-Sieg gegen Post Stendal. Das gegnerische Tor stets im Blick hatte auch der Kreveser Christian Rosenkranz, der für seinen KSV in Arneburg mit zwei Toren die Weichen auf Sieg stellte.

Angriff

In der Fußball-Oberliga überraschte der 1. FC Lok Stendal am Wochenende bei der Hansa-Reserve. Dass am Ende ein deutlicher 4:0-Erfolg heraussprang, lag insbesondere an den beiden Stürmern Dimos Daramaras und Niclas Buschke. Letzterer blieb zwar ohne eignen Torerfolg, doch er sorgte auf der linken Angriffsseite für viel Betrieb und bereitete zwei Lok-Treffer mustergültig vor. Ein Abnehmer war Daramaras, der die Buschke-Vorlage zum 4:0-Endstand veredelte. Noch viel wichtiger war der Führungstreffer, als der Grieche seine 1,96m Körpergröße in die Höhe schraubte und zur frühen Führung einköpfte, die den Eisenbahnern großes Selbstvertrauen gab. Der TSV Kusey schien im Sonntagspiel der Landesklasse 1 daheim gegen Medizin Uchtspringe bereits geschlagen. Der Aufsteiger lag 1:3 zurück, doch dann erwachte René Armgart, der zunächst den Anschluss erzielte und dann per Elfmeter ausglich. Und der spielstarke Torjäger hatte noch nicht genug und machte mit seinem dritten Treffer den persönlichen Hattrick und den 4:3-Sieg seiner Vertretung perfekt. sen

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