Fußball, Landesklasse: Goldbeck sichert sich die Vize-Meisterschaft mit 4:0-Sieg in Krüden

Ausstand nach Maß

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Philip Lauck (rechts) traf in seinem letzten Spiel für Goldbeck zum 1:0. Gegner Krüden/Groß Garz (links, Philip Brünicke) hatte den Gästen nicht viel entgegenzusetzen.

Krüden. Im letzten Spiel unter Trainer Andreas Kahlow hat der SV Blau-Gelb Goldbeck am Sonnabend nochmal all das gezeigt, was ihn in der zweijährigen Amtszeit des scheidenden Übungsleiters ausgezeichnet hatte.

Eine kompakte Defensive und ein stets gefährliches Umschaltspiel gepaart mit einer beeindruckenden Effizienz sicherten den Goldbeckern in Krüden einen 4:0 (3:0)-Auswärtssieg, die Vizemeisterschaft und einen Ausstand nach Maß für Kahlow.

Andreas Kahlow verlässt Goldbeck als Vizemeister.

„Ich freue mich riesig über den zweiten Platz in der Landesklasse und bin froh darüber, die Ziele so hoch stecken zu können für den nächsten Trainer“, zog der nun ehemalige Goldbecker Übungsleiter trotz der verpassten Meisterschaft ein zufriedenes Fazit. Dass beim Abschied alles so glatt lief, lag aber nicht nur am ordentlichen Auftritt der Gäste, sondern auch am schwachen Spiel der Krüdener/Groß Garzer. Zwar begannen die Hausherren druckvoll und kamen zu Chancen, doch mehr als ein Pfostenschuss von Christopher Nauroschat brachte das Tor von Sebastian Braune nicht in Gefahr (12.). Auf der Gegenseite trafen die Blau-Gelben gleich mit ihrer ersten Gelegenheit zur Führung.

Philip Lauck vollendete einen Konter in seinem letzten Spiel für Goldbeck zum 0:1 (17.). In gleicher Manier legte Gordon Klautzsch nur vier Minuten später zum 0:2 nach.

In der Folge verfiel die Partie in den Sommermodus. Beim SV Krüden/Groß Garz fingen nach weiteren vergebenen Chancen die Köpfe an zu hängen, Goldbeck verwaltete und tat nicht mehr als nötig. Kurz vor dem Pausenpfiff durchbrach Patrick Huth, der den Goldbeckern entgegen anderer Gerüchte erhalten bleiben wird, nochmal die Abwehr des Aufsteigers und machte mit seinem 3:0 endgültig alles klar. Für Krüden/Groß Garz kam es nach dem Seitenwechsel noch schlimmer. Zu weitereren teils kläglich ausgelassenen Chancen gesellte sich noch ein Platzverweis wegen Meckerns für Nils Pieper (61.). Stefan Huth legte zudem noch das 4:0 (82.) oben drauf.

„Wir hätten heute tausendmal auf das Tor schießen können und hätten nicht getroffen. 0:4 sagt eigentlich alles“, war Krüden/Groß Garz-Trainer Axel Prycia nicht so glücklich mit dem Abschluss wie sein Gegenüber.

Von Tobias Haack

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