Fußball-Landesklasse: Personalsorgen vor dem Abstiegsendspiel

Ausgerechnet Pfingsten

Kapitän Mirko Hurtz (links) steht mit Preußen Dobberkau mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg gegen Germania Tangerhütte hält morgen die Chance auf den Ligaverbleib am Leben.
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Kapitän Mirko Hurtz (links) steht mit Preußen Dobberkau mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg gegen Germania Tangerhütte hält morgen die Chance auf den Ligaverbleib am Leben.
  • Tobias Haack
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Dobberkau/Tangerhütte. Zwei der drei Absteiger der Fußball-Landesklasse stehen mit Viktoria Uenglingen und dem MTV Beetzendorf fest. Der dritte wird zwischen Preußen Dobberkau, dem SV Krüden/Groß Garz und Germania Tangerhütte ermittelt.

Morgen Nachmittag (15 Uhr) kommt es zwischen den Preußen und Germania in Dobberkau zum direkten Duell, in dem die Tangerstädter den Klassenerhalt perfekt machen und die Gastgeber noch einmal Hoffnung auf ein Wunder schöpfen können. Doch der Showdown im Tabellenkeller ist durch den unglücklichen Pfingsttermin getrübt. Beide Kontrahenten beklagen Personalprobleme.

„Für mich ist das ein Unding! Beim Staffeltag wurde gesagt, dass an Pfingsten nicht gespielt wird und jetzt ist doch ein Spieltag angesetzt“, ärgert sich Preußen-Trainer Dieter Schönhoff, der mit seinem Team in drei Partien einen Fünf-Punkte-Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz aufholen muss. Ihm fehlen dabei gegen Tangerhütte „fünf bis sechs Spieler“. Realistische Chancen auf den Klassenerhalt hat der Aufsteiger nur noch, wenn er morgen gegen Tangerhütte die drei Punkte holt.

Bei den Gästen sieht die Ausgangslage in der Tabelle zwar besser aus, nicht jedoch die Personalsituation. Trainer Vasco Lühmann muss unter anderem wegen des „Sputnik Spring Break-Festivals“ auf einige Spieler verzichten. Da die Reserve und die A-Jugend spielfrei sind, dürfte der Tangerhütter Kader dennoch gut gefüllt sein. Den Gästen, die aus den vergangenen vier Partien sieben Punkte holten, reicht in Dobberkau ein Unentschieden, um den letzten Schritt zum Ligaverbleib zu machen. Bei sechs Zählern und 21 Toren Vorsprung kann dann an den verbleibenden beiden Spieltagen unter normalen Umständen nichts mehr anbrennen.

Von Tobias Haack

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