HSG Osterburg gelassen vor dem Top-Spiel der Verbandsliga gegen Tabellenführer Schönebeck

Aufregung? Noch nicht

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Ob es eine harte Landung wird, muss sich zeigen: Gegen die Schönebecker müssen sich Philipp Kiebach und die Osterburger ins Zeug legen, um zum Erfolg zu kommen.

Osterburg. Helle Aufregung sieht anders aus. Es ist ja auch kein Mega-Ereignis was auf die HSG Osterburg zukommt. „Die Stimmung ist gelassen“, sagt Uwe Knust, Trainer des HSG Osterburg.

Für seine Mannschaft steht in der Handball-Verbandsliga zwar ein wichtiges Spiel an, doch in der Biesestadt drehen sie deswegen nicht durch. Kein geringerer als Tabellenführer Lok Schönebeck tritt am heutigen Sonnabend um 16 Uhr in Osterburg an.

„Aufregend wird es dann“, sagt Knust. Die Osterburger machen sich vor dem Anwurf keinen Stress ob des Aufeinandertreffens mit dem Spitzenreiter, der verlustpunktfrei durch seine sechs Spiele ging. Es ist ein Wollen- aber kein Muss-Spiel. „So ein Spitzenspiel will man gewinnen“, erklärt der Coach. Wie seine Mannschaft die Schönebecker schlagen will? Dafür gibt es keinen Plan. „Wir müssen sehen, wie wir sie knacken“, beschreibt der Übungsleiter.

Er kennt keine Schwächen des Gegners. „Wenn man oben steht, hat man eigentlich keine Schwächen“, merkt Knust an. Seiner Meinung nach wird es in dieser besonderen Partie darauf ankommen, was an diesem Tag in den Teams steckt. „Die Tagesform entscheidet“, findet der Trainer. Die HSG als Verfolger von Lok muss sich vor dem ungeschlagenen Konkurrenten freilich nicht verstecken. In ihren bisher sieben Spielen verlor sie auch nur eines – in der Vorwoche gab es einen klaren Sieg bei Schlusslicht FSV Magdeburg.

Beim 35:26 setzte sich das souveräne Osterburg durch. Sechs Siege lassen die HSG wieder, wie in den vergangenen Jahren, als Spitzenmannschaft da stehen. Und eine Spitzenmannschaft kann Spitzenspiele gewinnen. „Wir werden unser Bestes geben“, kündigt Knust an und klingt dabei ziemlich unaufgeregt. Wir, das ist der komplette Kader der Osterburger. Die Biesestädter treten mit einer Mischung aus jungen und älteren Spielern auf, Knust will auch den Nachwuchs wieder einbauen.

„Die jungen Spieler sollen ihre Einsatzzeiten bekommen“, so der Coach. „Man ist auf die jungen und älteren Spieler angewiesen. Die Saison ist noch frisch“, erläutert Knust. Auch wenn die Top-Partie ansteht, ändert der HSG-Übungsleiter seine Personalplanung nicht. Auch nicht für das wichtige Spiel.

Von Benjamin Post

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