„Anspannung steigt“

FCM-Coach Jens Härtel im AZ-Interview zuversichtlich

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Er blickt noch nachdenklich drein. Im Interview mit der Altmark-Zeitung gab sich Trainer Jens Härtel aber trotz allgemein steigender Anspannung gut gelaunt und optimistisch.

Magdeburg. Die Spannung steigt. Am Freitag bestreitet der 1. FC Magdeburg das Eröffnungsspiel der Dritten Liga. Anpfiff gegen Rot-Weiß Erfurt in der MDCC-Arena ist um 20. 30 Uhr.

Wenige Tage zuvor stand der Altmark-Zeitung nun ein etwas angespannter, aber dennoch optimistisch gestimmter Trainer Jens Härtel zum Interview zur Verfügung.

Herr Härtel, nur noch eine Woche bis zum Auftakt der Drittliga-Saison. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Jetzt, da die Vorverkaufszahlen für die Dauerkarten rauskommen und das Spiel näher rückt, steigt die Anspannung. Es ist aber eine positive Anspannung, da wir auf einem guten Weg sind, eine gute Leistung abzuliefern.

Die Vorbereitungsspiele liefen jedoch nicht ganz nach Plan ...

Das stimmt. Wir haben aber auch viel durchgewechselt, mehrere Grundordnungen ausprobiert, die neuen Spieler integriert. Dass da nicht jedes Vorbereitungsspiel läuft, wie wir es uns vielleicht gewünscht hätten, liegt in der Natur der Sache. Wir haben die Spiele ja nicht freiwillig hergeschenkt. Aber so konnten wir Dinge erkennen, die noch nicht ganz so in Ordnung waren und daran arbeiten. Das ist das Gute an Testspielen, gerade gegen unterklassige Gegner.

Mit welchen Hoffnungen und Erwartungen gehen Sie in die Saison?

Wir wollen natürlich möglichst weit weg bleiben von dem Strich der letzten Drei. Die Hoffnung und das Ziel ist ganz klar: es zu schaffen, die Klasse zu halten.

Steht die Stammelf schon?

Auf einigen Positionen schon, auf anderen noch nicht. Das wird die letzte Trainingswoche zeigen. Zwei Torhüter sind ausgefallen. Matthias Tischer hat noch mit seinem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen, Jan Glinker hat Rückenprobleme. Das ist schon sehr ärgerlich. Aber wir gehen dennoch optimistisch ins Spiel am Freitag.

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