Handball – Verbandsliga: Spitzenreiter Osterburg erwartet die SG Seehausen / Trainer rechnen mit engem Spiel

Altmarkderby zum Rückrundenstart

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Alexander Söhnel (rechts) und die SG Seehausen fahren mit Selbstvertrauen zum Spitzenreiter Osterburg.

Osterburg. In der Handball-Verbandsliga bekommt es Spitzenreiter HSG Osterburg heute um 18 Uhr mit der SG Seehausen zu tun. Für beide ist es das erste Ligaspiel im neuen Jahr, das somit direkt mit einem Derby beginnt.

Sebastian Papendiek (beim Wurf) will mit der HSG Osterburg an die überragenden Leistungen der Hinrunde anknüpfen und die starke Heimbilanz weiter aufbessern.

„Seehausen hat eine starke Abwehr. Das wird eine knappe Kiste“, ist sich Osterburgs Trainer Uwe Knust sicher, dass es ein enges Spiel werden wird. Die letzten beiden Partien der Kontrahenten gingen jeweils unentschieden aus. Knust ist mit der Trainingsleistung seiner Spieler über die Feiertage zufrieden und kann auch personell aus dem Vollen schöpfen. Der Coach des Tabellenführers meint zu wissen, was seine Mannschaft tun muss: „Wenn es uns gelingen sollte, unser Tempospiel durchzuziehen und konsequent in der Verteidigung zu Werke zu gehen, haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen.“ Sein Seehäuser Kollege Frank Leo sieht dies ähnlich. „Es wird darauf ankommen, wer mehr einfache Wurfgelegenheiten bei Gegenstößen bekommt“ meint der Trainer. Laut Leo kennen sich beide Teams so gut, dass es für die Angriffsreihen schwer wird, sobald die Abwehrformation des Gegners steht. Beide Mannschaften werden gefordert sein, die gegnerischen Deckung über variables Positionsspiel auszuspielen.

Einig sind sich beide Trainer darin, dass die Tagesform entscheidend sein könnte. „Das ist ein 50:50-Spiel“, sagt Leo. Als Grundvoraussetzung dafür, dass seine Mannschaft etwas Zählbares mitnehmen kann, nennt der Seehäuser Trainer eine gute Abwehrarbeit. „Ich bin optimistisch, dass wir was mitnehmen“, meint der Gästetrainer.

Für Spitzenreiter Osterburg wird es darum gehen, ob die Knust-Sieben es schafft, ihre überragende Form wieder zu finden, die sie bis Mitte der Hinrunde an den Tag gelegt hat. Am Ende der Hinserie ist Verfolger Gommern durch den Sieg im direkten Duell bis auf einen Punkt an Osterburg herangekommen und sitzt dem Spitzenreiter somit im Nacken.

Die Seehäuser haben ihr Können in der Hinrunde immer mal wieder aufflackern lassen, konnten aber keine konstant guten Leistungen abrufen. Dies gilt vor allem für die Auswärtsspiele, in denen es Licht und Schatten gab.

Von Tobias Henke

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