LAUFSPORT 7. Crosslauf und 1. Crossbike-Rennen beim SV Engersen

Altbewährtes und eine Premiere

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Dichtes Gedränge in Engersen: Die Läuferinnen und Läufer über sechs und 11,8 Kilometer wurden zusammen auf die Strecke geschickt, sodass es beim Start mächtig eng zuging.

Engersen – Exakt 232 Läuferinnen und Läufer waren am Sonnabendvormittag in Engersen mit dabei, als die mittlerweile siebte Auflage des Crosslaufes in den Frühling ausgetragen wurde.

Erstmals hatten die Organisatoren um Christian Jung übrigens auch Crossbike-Rennen im Angebot, sodass sich auch Radsportler auf der anspruchsvollen Strecke beweisen konnten.

7. Crosslauf

„Insgesamt können wir wieder sehr zufrieden sein. Es ist alles glatt gelaufen, wobei uns nur das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat“, so Cheforganisator Christian Jung, der damit auf die nicht unbedingt vorhergesagte und kurzfristig aufgezogene Kaltfront mit ungemütlichem Wind anspielte.

Dass die Läuferinnen und Läufer durchaus hart im Nehmen sind, war dabei deutlich zu sehen, denn einige trotzten dem kalten Wind und wagten sich bei lediglich fünf Grad in kurzen Laufklamotten auf die Strecke. Neben dem Bambinilauf über 400 Meter hatten die Organisatoren des SV Engersen erneut vier Streckenlängen im Angebot, die allesamt in die Wertung zum Elbe-Ohre-Cup eingingen.

Bei den Nachwuchsläufern, die die Strecke über einen Kilometer in Angriff nahmen, waren Anton und Oskar Schulz von den Kernigen Altmärkern nicht zu schlagen, denn die beiden Brüder setzten sich schnell ab, wobei Anton nach lediglich 4:02,3 Minuten wieder im Ziel war, vor seinem Bruder Oskar (4:15,3).

Die Distanz über 3 Kilometer wurden indes eindeutig von den Mädchen dominiert, denn die ersten sechs Plätze gingen allesamt an weibliche Starterinnen. Am schnellsten war hier Luise Meyer (Kali Wolmirstedt). Platz zwei sicherte sich Justeen Becker vom Stendaler LV, die allerdings 20 Sekunden nach der Siegerin die Ziellinie überquerte.

Einen eindeutigen Sieger gab es auch auf der Strecke über 6 Kilometer. Hier war Paul Weinmann vom LTV Genthin nicht zu gefährden und lief mit einer Zeit von 20:40,3 Minuten einem ungefährdeten Erfolg entgegen.

Erik Müller siegte auf den 11,8 Kilometern.

Auf dem langen Kanten über 11,8 Kilometer ging der erste Platz in die Altmark, genauer gesagt nach Stendal. Erik Müller von der Laufgruppe Haeder absolvierte fast die komplette Distanz gemeinsam mit Hafiz Sardari (Eine-Welt-Läufer). Mit einem beherzten Schlussspurt auf den letzten Metern sicherte sich Müller dann jedoch den Sieg.

1. Crossbike-Rennen

Nachdem alle Läuferinnen und Läufer wieder im Ziel waren, standen dann erstmals die Radsportler im Mittelpunkt, denn die Organisatoren hatten auch ein Crossbike-Rennen ausgeschrieben, wobei 12 oder 24 Kilometer zur Wahl standen. „Wir wollten das einfach mal ausprobieren. Das Gelände ist schon recht anspruchsvoll, wobei ich mir sicher bin, dass dieser Wettkampf durchaus Potenzial hat. Da die Strecken ja durch den Lauf einmal abgesteckt sind, war es für uns auch kein sonderlich großer Mehraufwand“, informierte Christian Jung.

Zur Premiere fanden sich immerhin 18 Radsportler in Engersen ein, um sich auf die Strecke zu begeben. Über 12 Kilometer fuhr Markus Schüler aus Gardelegen einem ungefährdeten Sieg entgegen, denn der Zweitplatzierte, Andreas Schreiber aus Klötze, brauchte fast eine Minute länger.

Der Sieg über 24 Kilometer ging indes nach Niedersachsen. Henry Thiel (MTV Bad Bevensen) war ähnlich dominant unterwegs und hatte im Ziel eine Minute Vorsprung auf Maik Stukenbrok von den Altmarktourern.

Ergebnisse (Auszug): 12 Kilometer: 1. M. Schüler (Gardelegen) 31:59,4 2. A. Schreiber (Klötze) 32:43,6 3. E. Priegnitz (Klüden) 32:46,4 4. T. Schulz (Kernige Altmärker) 33:50,9 5. Anja Prüfert (Uelzen) 34:23,9

Teilnehmer: 10.

24 Kilometer: 1. H. Thiel (MTV Bad Bevensen) 57:32,2 2. M. Stukenbrok (Altmarktour.) 58:32,8 3. P. Lenz (Triathlon Team BS) 58:49,1 4. U. Baron (Altmarktourer) 1:04:09,0 5. J. Reinig (Eintr. Immekath) 1:11:18,8

Teilnehmer: 8.

Alle Ergebnisse sind im Internet unter www.elbe-ohre-cup.de zu finden.

VON TOBIAS WEBER

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