FUSSBALL – LANDESKLASSE Salzwedel steigt mit Sieg in Tangermünde auf

Das „Alles-oder-Nichts“-Spiel

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Stürmer mit Killerinstinkt: Rosario Schulze möchte mit Saxonia Tangermünde Salzwedel besiegen.

Tangermünde – „Es ist das letzte Punktspiel und für uns wird es ungewollt auch zum Wichtigsten“, blickt Helge Kietzke, Trainer des SV Eintracht Salzwedel, auf das morgige Auswärtsspiel.

Die Salzwedeler müssen beim FSV Saxonia Tangermünde antreten und gehen dabei mit einer klaren Marschroute in diese Begegnung, die um 15 Uhr angepfiffen wird.

Auf dem Weg in die Landesliga? Malte Liestmann und der SV Eintracht Salzwedel brauchen einen Sieg.

„Die Zielstellung ist eindeutig. Wir wollen unbedingt gewinnen, um unseren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und damit den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen“, unterstreicht Kietzke seine Ambitionen und natürlich auch die seiner Mannschaft. „Wir hätten den Aufstieg natürlich gern schon vorzeitig unter Dach und Fach gebracht, doch die Situation ist jetzt nun mal so“, beschreibt der Salzwedeler Trainer, der ein „Alles-oder-Nichts“-Spiel natürlich gern vermieden hätte. „Und dann auch noch gegen einen enorm schweren Gegner“, so Kietzke. „Allerdings ist die Ausgangslage schwer einzuordnen, denn in der Rückrunde hat Tangermünde gegen keine Top-Mannschaft gewonnen und konnte lediglich gegen Letzlingen einen Punkt holen. Unsere Abwehr wird aber jede Menge Arbeit bekommen, denn Tangermünde hat eine offensiv starke Truppe“, weiß der SVE-Coach. Großartig motivieren muss Kietzke seine Mannschaft aber natürlich nicht. „Die Jungs sind heiß und wollen unbedingt den Aufstieg schaffen.“

Mit welchem Personal der SVE am Sonnabend auflaufen kann, entscheidet sich allerdings wohl erst kurzfristig. „Wir werden in jedem Fall eine schlagkräftige Truppe aufbieten können“, verspricht der Trainer, der sich offenbar auch über Unterstützung abseits des Platzes freuen kann, denn die Salzwedeler werden gleich mit zwei Bussen den Weg in die Kaiserstadt antreten.

Die Tangermünder wollen es der Eintracht so schwer wie möglich machen. Durch sechs Siege aus den letzten sechs Spielen ist das Selbstbewusstsein bei den Saxonen groß. „Durch die Konstellation, die sich durch Letzlingen ergeben hat, ist noch einmal eine kleine Brisanz reingekommen“, ahnt Trainer Steffen Lenz, dass die Partie noch einmal hart werden könnte. Er sieht die Gäste ganz klar in der Favoritenrolle, „weil sie über die gesamte Saison oben waren.“ Doch die Elbestädter sind besonders auf eigenem Rasen im Stadion „Am Wäldchen“ stark, liegen in der Heimtabelle auf Rang zwei, haben zu Hause nur ein einziges Mal verloren und neun Siege eingefahren. Lenz sagt: „Wir wollen im letzten Heimspiel noch einmal alles versuchen und alles geben.“ Personell sieht es gut aus.

Am Ende könnten die Tangermünder den Salzwedelern noch den Aufstieg verderben, wenn sie den Dreier einfahren und zeitgleich der Möringer SV gegen Rot-Weiß Arneburg gewinnt.

VON SABINE LINDENAU UND TOBIAS WEBER

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